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Der Euro wird nicht zu retten sein

Alles was Sie bisher zur „Eurorettung“ gehört haben, geht völlig an einer wirklichen Problemlösung vorbei.

Die eigentliche Misere beim Euro besteht nach meinen Erkenntnissen darin, dass die an der Einheitswährung teilnehmenden Länder von ihrer ökonomischen Entwicklung her vollkommen ungleich sind.

Und dieses Problem wird in der öffentlichen Diskussion noch viel zu wenig thematisiert. Derzeit geht es nur darum, die Krise in den Griff zu bekommen. Aber die Gründe für die aktuelle Krise bleiben im Dunkeln. Dabei ist es offensichtlich.

Ein Dilemma der Euro-Zone: Es fehlen die Wechselkurspuffer

Früher wurden bei eigenständigen nationalen Währungen solche ungleichen Entwicklungen durch Wechselkurspuffer ausgeglichen. Kamen die schwachen Staaten in Bedrängnis, so konnten sie durch eine Währungsabwertung ihre Exportfähigkeit wieder herstellen.


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Durch den Euro ist den Staaten jedoch dieser Weg versperrt und sie sind dazu gezwungen, ihre mangelnde Konkurrenzfähigkeit durch immer größere Schulden auszugleichen.

An dieser Grundproblematik will jedoch bisher kein Politiker etwas ändern, denn diese Misere ist nur zu lösen, wenn der Euro schlicht wieder rückabgewickelt wird. Der Euro muss wieder gegen nationale Währungen ausgetauscht werden – eine andere Lösung gibt es nicht.

Finanzexperte warnt vor Milliardengrab und Schuldensumpf

Deshalb hat auch der deutsche Politiker und Finanzexperte der FDP, Frank Schäffler, Recht, wenn er davor warnt, dass Deutschland in ein Milliardengrab stolpert und die jetzigen Vereinbarungen ohnehin nur wenige Wochen halten werden.

Vor allem der vereinbarte Schuldenschnitt für Griechenland wird Deutschland hart treffen: Allein für die verstaatlichte Hypo Real Estate Bank (HRE) muss der Steuerzahler für den jetzt beschlossenen Schuldenschnitt 6 bis 8 Milliarden Euro tragen.

Bis zum Jahr 2020 muss Griechenland ganze 280 Milliarden Euro alte Schulden refinanzieren – Scheffler warnt deshalb davor, dass der jetzige Schuldenschnitt bei weitem nicht ausreichen werde und wir letztlich in einem Sumpf aus Schulden versinken würden.

Absicherung ist das Gebot der Stunde

Deshalb sollten Sie nicht zu den Lemmingen gehören, die sehenden Auges auf den Abgrund zulaufen und ich kann Ihnen auch weiterhin nur raten, nicht auf kurzfristige optimistische Meldungen zu hören, sondern die Konsequenzen aus der derzeitigen Krise zu ziehen: Sichern Sie sich weiter ab – es ist nicht eine Frage ob, sondern nur wann der Euro und das derzeitige Finanzsystem zerfallen werden.

Daran ändern auch die aktuellen optimistischen Äußerungen vieler Politiker nichts. Unser auf Schulden aufgebautes Finanzsystem wird unter den immer größeren Lasten zusammenbrechen. Es wird an einem Punkt rein rechnerisch gar nicht mehr möglich sein, die massiven Schulden überhaupt noch abzutragen.

Und das gilt nicht nur für die Euro-Zone, sondern auch für die weitere westliche Welt – vor allem eben auch die USA. Doch dazu ist in diesen Tagen kaum etwas zu hören, weil die Euro-Krise einmal mehr alles andere überstrahlt.

1. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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