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Der europäische Automobilmarkt erholt sich

Schwache Automobil-Werte haben heute den DAX nach unten gedrückt. Der deutsche Leitindex sackte um knapp 0,5% auf 11.922 Punkte ab. Auslöser waren Gewinnmitnahmen bei den Auto-Aktien, obwohl es weiterhin positive Branchennachrichten gibt.

Denn: Die zuletzt verbesserte Stimmung in der europäischen Wirtschaft stärkt das Interesse der Europäer am Auto. So nimmt der europäische Neuwagenmarkt den Schwung aus dem vergangenen Jahr nicht nur mit, sondern gewinnt sogar weiter an Dynamik.

Mit 924.440 PKW-Neuzulassungen lag das Plus im vergangenen Monat Februar bei 7,3%. Insgesamt legen damit die PKW-Neuzulassungen in der EU seit nunmehr 18 Monaten in Folge zu.

Nach einem Zuwachs von +6,7% im Januar folgte im Februar sogar ein Wachstum von +7,3% im Vergleich zur Vorjahresperiode. Dies teilte der europäische Herstellerverband ACEA am gestrigen Dienstag mit.

So entwickelten sich die einzelnen Teilmärkte

Getragen wird der anhaltende Aufschwung vor allem von satten Zuwächsen in den großen Märkten. Spanien legte um 26,1% auf 86.717 PKW-Neuzulassungen zu, Italien kommt auf 134.697 Neuzulassungen und +13,2%.


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In Großbritannien wurden im Februar 76.958 PKW-Neuzulassungen registriert und damit 12% mehr als zuvor. Größter Automarkt innerhalb der EU bleibt aber nach wie vor Deutschland mit 223.254 Neuzulassungen und einem Plus von 6,6%, gefolgt von Frankreich mit 147.584 Neuzulassungen und einem Plus von 4,5%.

Die Verteilung der Marktanteile

Marktführer bleibt, wie schon in den Vormonaten, der VW-Konzern, der es auf einen Marktanteil von 25,3% bringt. Stärkste Einzelmarke war auch im Februar VW mit 12,4%.

Zweitstärkster Anbieter auf dem europäischen Markt ist Renault mit einem Marktanteil von 7,4%. Es folgen Ford und Peugeot gleichauf mit 6,6%. Opel liegt mit 6,4% knapp dahinter. Fiat und Audi liegen beide bei 5,2%. Damit liegen die Ingolstädter vor BMW und Mercedes, die auf 5 bzw. 4,6% Marktanteil in der EU kommen.

Dahinter folgen Skoda mit einem Marktanteil von 4,4%, Citroën mit 4,3% sowie Toyota und Nissan mit 4,1%. Zwischen das koreanische Mutter-Tochter-Gespann Hyundai (3,2%) und Kia (2,7%) schieben sich noch Dacia mit 2,9% sowie die VW-Tochter Seat mit einem Marktanteil von 2,8%.

Gründe für den Aufschwung

Bereits angesprochen habe ich das sich aufhellende konjunkturelle Umfeld in der EU. Dies ist aber nur ein Grund für den Aufschwung des Automobilmarktes in der EU. Ein weiterer Grund ist die Vielzahl an neuen Modellen der Autobauer.

Die Erweiterung der Produktpalette und die Neuauflage bewährter Modelle locken neue Käufer an bzw. animieren alte bestehende Kunden zum Kauf von Nachfolgemodellen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die niedrigen Zinsen. Das historisch niedrige Zinsniveau in der EU sorgt dafür, dass Finanzierungen von Neuwagen sehr günstig sind – ein zusätzliches Kaufargument für viele Interessenten.

Auch die Zulieferer profitieren vom Aufschwung

Vom Aufschwung des europäischen Automarktes profitieren aber nicht nur die Automobilhersteller, sondern auch deren Zulieferer. In Deutschland zählen dazu beispielsweise Unternehmen wie Leoni, Grammer, SHW, ElringKlinger oder Hella.

Diese Unternehmen profitieren gleichermaßen von den steigenden Produktions- und Absatzzahlen der Automobilindustrie. Daher lohnt sich nicht nur der Blick auf die börsennotierten Autobauer, sondern auch auf die Zulieferer.

Nachdem sich die Autobauer und Zulieferer zuletzt an der Börse besonders erfreulich entwickelt hatten, bieten Ihnen die jüngsten Kursabschläge wieder attraktive Einstiegskurse.

18. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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