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Der Systemfehler: Das exponentielle Zinseszins-Wachstum

Liebe Leser,

das Problem der schnell wachsenden Schulden bei vielen Staaten sorgt aktuell an den Märkten für große Verunsicherung.

Um also das Schuldenproblem vollständig zu verstehen, ist es ganz ratsam, sich ähnliche Entwicklungen und deren Folgen in der Natur zu betrachten.

So werden viele Abläufe, die wir derzeit in der Finanzwelt erleben leichter nachvollziehbar. Das liegt auch einfah an den vielen großen Zahlen, an die wir uns jetzt gewöhnt haben.

Grundsätzlich gibt es hier zwei völlig voneinander unterschiedliche Sorten von Entwicklungsverläufen:

Einen stabilisierenden „natürlichen Wachstumsverlauf“


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und einen zerstörerischen „exponentiellen Wachstumsverlauf“ (Zinseszinseffekt)

Der natürliche Prozess besagt, dass ein Lebewesen anfangs ein hohes Wachstumstempo aufweist und mit zunehmendem Lebensalter „erwachsen wird“, also bei seiner optimalen Größe aufhört zu wachsen. Würde ein Lebewesen immer weiterwachsen, dann müsste es bald unter dem eigenen Körpergewicht oder spätestens an mangelndem Nahrungsangebot zugrunde gehen.

Leben wäre also bei einem beschleunigten Wachstum, wie in unserer Wirtschaft die Schulden, nie möglich, weshalb die Natur auf eine optimale Größe und deshalb Stabilisierung setzt.

Allerdings gibt es ein paar Ausnahmen des exponentiellen Wachstums in der Natur – welche jedoch allesamt in der Selbstzerstörung enden:

Eine Bakterie wächst beispielsweise nach einem beschleunigten Wachstumsprozess: Ein einzelnes Bakterium teilt sich und es werden zwei Lebewesen, welche sich weiter zu vieren entwickeln, dann sechzehn, zweiunddreißig, vierundsechzig usw. – bis das Nahrungsangebot erschöpft ist und die Bakterien allesamt zugrunde gehen müssen.

Das Tumorwachstum beim Menschen folgt ebenfalls so, wie bei einem Zinseszinsprozess. Ist anfangs nur eine Krebszelle vorhanden, so teilt sich diese und es entstehen 2 Tumorzellen. Diese teilen sich wieder und es werden 4, dann 8, 16 usw.. Bis schließlich der ganze Körper vom Krebs zerfressen ist und der Mensch zugrunde geht!

Ähnlich bei einer Lawine: Rollt am Anfang nur ein Eiskristall, so stößt dieses ein weiteres an, diese nochmals andere, bis am Ende der ganze Berg herunterkommt und alles im Weg Stehende zerstört.

Auch die Entwicklung einer Atombombenexplosion folgt einer Zinseszinskurve: Ein Atom wird durch Neutronenbeschuss gespalten und setzt wieder zwei Neutronen frei, welche nochmals je ein Atom spalten können. Am Ende kommt es zur gewaltigen nuklearen Explosion.

Schnell wird deutlich, dass alle Entwicklungen, welche auf einem sich selbst beschleunigenden, exponentiellen Mechanismus aufbauen, nicht dauerhaft funktionieren können.

Welche schwerwiegenden Folgen ein solcher Zerstörungsprozess in der Finanzwelt hat, erläutere ich an dieser Stelle in der kommenden Woche.

Herzlichst Ihr

Günter Hannich

12. August 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.