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Der Treibstoff für die nächste Wall Street-Hausse

An der Wall Street biegt die Quartalsberichts-Saison auf die Zielgerade ein.

In der vergangenen Woche berichteten allein 900 US-Aktiengesellschaften über den Geschäftsverlauf im 1. Viertel dieses Jahres.

Bis Freitag werden weitere 1.100 Unternehmen ihre Quartals-Bilanzen vorgelegt haben.

Von den 500 im S&P 500 Index enthaltenen Firmen liegen dann rund 88% aller Ergebnisse für die ersten 3 Monate 2016 vor.

Doch schon jetzt lassen sich mit 62% der feststehenden Resultate erste Rückschlüsse ziehen, wie sich die Gewinn-Entwicklung der US-Firmen in 2016 bislang gestaltet hat.

Rückblende

Um diese Erkenntnisse richtig einzuordnen, spulen wir zuvor noch einmal auf den 31. März zurück.

In meinem Chartanalyse-Trends-Beitrag „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“ vom selben Tag stimmte ich Sie auf die bevorstehende Quartalsberichts-Saison ein:

„Die Erwartungen der Analysten sind dieses Mal noch gedrückter, als sie es schon in den vorhergehenden Quartalen waren. Und die Sorge vor den tatsächlichen Ergebnissen hat dazu geführt, dass die Erwartungen seit Jahresbeginn noch einmal dramatisch gesunken sind:

Ende Dezember 2015 gingen die Analysten von einem durchschnittlichen Rückgang der Unternehmensgewinne um -1,1% aus. Basis dieser Schätzungen waren die Geschäftszahlen der 500 im S&P 500 enthaltenen Gesellschaften.


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Mitte Februar war dieser Wert bereits auf -8,0% abgerutscht. Aktuell rechnen die Experten mit einem mittleren Gewinn-Rückgang um -10,0%.“

Wie zu erwarten, kam es anders als befürchtet

Wie schon Ende März von mir erwartet, zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die Zahl der „positiv überraschenden Unternehmen“ deutlich höher liegt, als befürchtet.

Das war angesichts der extrem niedrigen Erwartungen aber auch keine allzu schwierige Prognose.

Die bedeutsamste Erkenntnis aus dem bisherigen Verlauf der Quartalsberichts-Saison ist vielmehr deren Ausstrahlung auf die Analysten.

Hier lässt sich nämlich inzwischen konstatieren: Die Analysten revidieren deutlich weniger Gewinn-Schätzungen für das laufende 2. Quartal nach unten.

Zwar sehen wir noch immer eine Tendenz zur generellen Herabsetzung der Erwartungen. Doch der Trend hat – im Vergleich zu der Entwicklung vor 3 Monaten – deutlich an Dynamik verloren.

2 fundamental wichtige Entwicklungen

Und für diese Entwicklung gibt es 2 weitere wichtige Gründe, neben der Erkenntnis, dass die Ergebnisse des 1. Quartals weniger übel ausfielen, als befürchtet:

1. Die Rohstoff-Preise haben im Februar ihren Boden gefunden und im April den seit dem Sommer 2014 bestehenden Abwärtstrend verlassen (blauer Kreis).

crb rohstoffpreis index-04-05-2016

CRB Index: Rohstoffpreise haben ihren Abwärtstrend seit 2014 beendet

2. Der US-Dollar hat sich gegenüber den anderen Weltleitwährungen seit Jahresbeginn um -7% abgeschwächt. Die noch wichtigere Botschaft entnehmen Sie dem nachfolgenden Chart:

us-dollar index future-04-05-2016

US-Dollar schwächt sich gegenüber anderen Weltleitwährungen ab

Der Stand zum Jahreswechsel war für den US-Dollar zugleich das Top-Niveau seit mindestens 2003 (leider reicht mein Chart nicht weiter zurück).

Wie gestern bereits im Zusammenhang mit dem Euro berichtet, wurde soeben eine wichtige Unterstützung nach unten durchbrochen (pinkfarbene Linie).

Fazit

In den vergangenen 3 Monaten hat sich eine fundamentale Wende bei den Rohstoffen und zugleich beim US-Dollar vollzogen. Beide Faktoren sickern allmählich in das Bewusstsein der US-Analysten ein.

Zusammen mit der Erkenntnis, dass die (bis dato) gelieferten Ergebnisse des 1. Quartals weniger erschreckend waren, als zuvor befürchtet, wird dies die Gewinn-Schätzungen für das laufende 2. Quartal zunehmend positiv beeinflussen.

Ich sehe daher überzeugt davon, dass die Gewinn-Entwicklung der US-Aktiengesellschaften ihr Tal durchschritten hat. Das wird sich in den kommenden Monaten positiv auf die US-Aktienkurse auswirken.

Es ist sozusagen der Treibstoff für die bevorstehende Wall Street-Hausse!

4. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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