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Derivate: Immer mehr Zertifikate und Hebelpapiere für Renditejäger

Wer hohe Renditen haben möchte, braucht akutell gute Nerven. Denn:

An Seitwärtsmärkten wie seit Monaten beim Dax 30 ist nichts zu verdienen.

Oder Sie brauchen hohe Hebel. Deshalb sind Hebelzertifikate oder Optionsscheine die richtige Wahl in solchen Phasen. Beachten Sie: Nach Vertrauenskrisen greifen die Märkte jetzt wieder verstärkt zu den Hebelpapieren.

Die Zahlen, aus dem November, der jüngst erst „abgerechnet“ wurde, beweisen die neue Beliebtheit. Der Deutsche Derivateverband freut sich bereits.

Handel größer geworden

Die Zahlen zeigen: Das Wachstum im November betrug gegenüber dem Oktober immerhin 3,4%. Dabei gingen insgesamt 515.835 Orders ein. Die Größe der Orders selbst sank nach der vorliegenden Statistik um 0,2%. Dabei fällt ins Auge, dass die Risikobereitschaft der Investoren deutlich stieg.


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Knock-Out-Titel (Hebelzertifikate unter verschiedenen Bezeichnungen) sowie Optionsscheine legten einen Mehrumsatz in Höhe von 6,5% auf 2,5 Milliarden Euro hin. Der gesamte Handel mit Derivaten betrug an den Börsen Stuttgart sowie Frankfurt 4,33 Milliarden Euro.

Das bedeutet: der Anteil der Hebelprodukte betrug nun über 54,97%. Das heißt: Hebelprodukte sind klar die Nummer eins bei Investoren.

Vorsicht: Hebelzertifikate haben Knock-Out-Schwellen

Dabei beachten Sie, dass Hebelzertifikate zwar oft schöne Chancen bieten, ebenso aber „Knock-Out-Schwellen“. Ausgehend von diesen Werten erhalten Investoren plötzlich nur noch einen Erinnerungswert von oft 0,01 Cent. Somit können die Verluste wenigstens steuerlich geltend gemacht werden.

Optionsscheine bieten den Vorteil, dass Sie die Papiere über einen längeren Zeitraum halten können, selbst wenn die Entwicklung schlechter verläuft als gedacht.

An welcher Börse Sie handeln, spielt für die Rendite in der Regel keine große Rolle. Aber: Stuttgart scheint mit ihren Handel-Service-Leistungen offenbar die Nase bei Investoren vorn.

Die Stuttgarter Börse kommt auf einen Marktanteil in Höhe von 66,1%. Frankfurt mit der Börse „Scoach“ schaffte dagegen nur 33,9%.

  • An welcher Börse Sie auch immer handeln – achten Sie auf die K.O.-Kriterien der Hebelpapiere.
  • Derivate haben ein Zusatzproblem: es sind „Anleihen“, die von der Zahlungsfähigkeit der Emittenten abhängen.
  • Derivate bieten dagegen auch Vorteile: je höher die Volatilität wie zur Zeit, desto größer die Chancen. Derivate bieten aktuell hohe Renditechancen selbst bei Standardindizes wie dem Dax.

GeVestor meint: es kann sich lohnen, in Derivate zu investieren. Viele andere Produkte als Hebelzertifikate oder Optionsscheine sind jedoch relativ langweilig dafür, dass Sie ein höheres Risiko haben.

Indexzertifikate sind akzeptabel, Aktien-Anleihen etwa oder irgendwelche „Range-„Zertifikate, Alpha-Titel oder Bonus-Zertifikate sind in der Regel nicht geeignet, um Ihnen gegen niedriges Risiko eine akzeptable Rendite-Chance zu verschaffen. Wenn Sie „sichere“ Dax-Anlagen suchen, kaufen Sie eher einen ETF-börsengehandelten Fonds.

Eine weitere Chance für „Hebel“-Gewinne sind LevDax-Fonds. Diese bilden den LeverageDax ab, der mit einem Hebel von zwei die Wertentwicklung des Dax abbildet.

11. Januar 2012

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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