Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Desaster Euro: Empfehlungen für Zertifikate in anderen Währungen

Kaum ist Griechenland scheinbar gerettet, zieht wieder etwas Optimismus auf. Der Euro ist doch stabiler als viele Kritiker denken, so die Politik. Trotzdem emittieren Banken jetzt neue Währungszertifikate.

Auf den Schweizer Franken, die norwegische Krone, den australischen Dollar. Unsere Empfehlung angesichts des Euro-Desasters:

höchste Vorsicht. Zertifikate in fremden Währungen bleiben reine Spekulation. Die Rendite ist oft niedrig.

Erster Blick: die Rendite ist niedrig

Wir haben uns einige Exemplare für Sie angesehen. So gibt es ein so genanntes „Zinszertifikat“ der Royal Bank of Scotland. Dieses Zertifikat auf den australischen Dollar kaufen Sie für einen bestimmten Kurs über die Börse, der den aktuellen Währungskurs widerspiegelt.

Theoretisch würde das Zinszertifikat keine Laufzeit haben. Sie verkaufen es eines Tages an der Börse wieder.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Nur: die Zinsen auf das Zertifikat sind angesichts der Währungsspekulation und des Risikos dieser Spekulation gering. 4,59% Zinsen beträgt der Kupon. Aktuell allerdings  zahlen Sie an den Börsen einen Einstandskurs in Höhe von ungefähr 180% des ursprünglichen Wertes. Die Rendite sinkt damit auf ungefähr knapp 3%, wenn der Zertifikatkurs sich nicht ändert.

Mit anderen Worten: die Zinsen sind kein Kaufargument. Ebenso schlecht verzinsen Sie Ihr Geld mit einer Anleihe der „EIB“, einer Europäischen Investitionsbank, auf die norwegische Krone. 2,6% Rendite bei einer Laufzeit bis zum 5.7.2013. Viel mehr werden Sie mit dem Zertifikat nur dann erwirtschaften, wenn die „Krone“ stark steigt.

Währungsspekulation können Sie kaum kontrollieren

Auch für die Schweiz gibt es Währungszertifikate. So eine „Anleihe“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau, der KfW. Diese bringt Ihnen aktuell eine Rendite von 0,89% bezogen auf den Zins. Auch hier gewinne Sie nur, wenn der Franken gegenüber dem Euro stark zulegt. Die Laufzeit aber endet Mitte Februar 2012.

Bis dahin werden Sie kaum etwas verdienen. Dies gilt für die meisten Währungszertifkate:

  • Meist ist bei Währungszertifikaten der Zins gering
  • Die Laufzeit ist eine Zusatzspekulation, die unnötig ist
  • Sie sind abhängig von der Bonität der Emittenten
  • Der Markt für Devisen ist so groß, dass genaue Prognosen unmöglich sind

GeVestor meint: Währungszertifikate bleiben ein heißes Zocker-Instrument. Dieses allerdings ist mit den geringen Zinsen oft nicht attraktiv genug, um mehr als nur reine Währungsspekulation zu sein.

Wenn Sie aber mit Währungen spekulieren wollen, sind Hebelprodukte wie Optionsscheine mit kürzeren Laufzeiten die attraktiveren Papiere.

Dafür wiederum brauchen Sie absoluten Expertenrat, da die Devisenmärkte täglich Billionen US-Dollar (umgerechnet) hin- und herbewegen. Ohne diesen Rat empfehlen wir einfach: bleiben Sie überwiegend im Euro-Raum.

Der ist nicht attraktiv, Sie können ihn aber einschätzen. Konzentrieren Sie sich auf Aktien, reichen etwa die Bilanzdaten. Währungsdaten können Sie dann getrost vergessen.

Der Euro steht vor einem Desaster: Zertifikate in anderen Währungen sind aber eine schlechte Antwort. Neben Aktien aus dem Euroraum können Sie sich zudem mit Gold etwas absichern.

17. Oktober 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Janne Joerg Kipp. Über 344.000 Leser können nicht irren.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt