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Deutsche Autobauer besonders profitabel

Laut einer aktuellen Studie der renommierten Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Ernst & Young waren die deutschen Autobauer im weltweiten Vergleich zuletzt besonders profitabel und schnitten im Jahr 2014 deutlich besser ab als die globale Konkurrenz.

Vor allem der Münchner BMW-Konzern strotzte im Jahr 2014 nur so vor Gewinnkraft. Von 100 Euro Umsatz blieben bei BMW vor Zinsen und Steuern satte 11,30 Euro in der Kasse. Im Jahr zuvor waren es noch 10,50 Euro.

Zusammen kamen Volkswagen, Daimler und BMW im Jahr 2014 auf einen Ertrag vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 32,6 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine Steigerung um rund ein Fünftel.

Im Schnitt lag die Verbesserung der 16 weltweit größten Automobilhersteller im vergangenen Jahr nur bei 4%. Ein Grund dafür: Bei 5 Autobauern sanken die Gewinne. Bei diesen 5 Autobauern handelt es sich um Hyundai, Honda, Ford, General Motors und Kia.


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So schnitt die weltweite Konkurrenz ab

Bei der operativen Gewinnmarge (EBIT-Marge) rangieren hinter BMW die asiatischen Autobauer Toyota und Hyundai. VW landete nach Angaben von Ernst & Young auf Rang 6. Allerdings ist in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen, dass Premium-Hersteller wie BMW oder Daimler generell mehr mit dem Verkauf ihrer Fahrzeuge verdienen als die Massenhersteller.

Nach absoluten Zahlen führt der japanische Toyota-Konzern, der auf ein Gesamtergebnis von 18 Mrd. Euro kommt, die Statistik an. Daimler und der VW-Konzern liegen laut der Statistik mit jeweils 12,7 Mrd. Euro auf den folgenden Plätzen.

Bei VW ist im Rahmen dieser Statistik jedoch noch nicht das gesondert bilanzierte China-Geschäft mit eingerechnet. Rechnet man die 5,2 Mrd. Euro aus dem China-Geschäft hinzu, würde VW mit Toyota gleichauf liegen.

China war zuletzt der wichtigste Wachstumstreiber

Wie der Ernst & Young-Experte Peter Fuß berichtete, war China zuletzt der wichtigste Wachstumstreiber für die deutschen Automobilkonzerne. 32% des globalen Absatzes von VW, BMW und Daimler entfielen im Jahr 2014 auf den chinesischen Markt. Im Jahr zuvor lag der Anteil noch bei 30%.

Vor 5 Jahren waren es gerade einmal 18%. Das zeigt, wie stark und erfolgreich die deutschen Autobauer in den vergangenen Jahren im Reich der Mitte gewachsen sind.

Das sieht auch der Ernst & Young-Experte Peter Fuß so: „Bislang war China eine einzige Erfolgsgeschichte für die deutschen Autobauer – einen großen Teil ihres weltweiten Wachstums haben sie diesem Markt zu verdanken.“

Fazit: Autobauer und Zulieferer bleiben spannend

Daher bleiben aus meiner Sicht sowohl die deutschen Autobauer als auch deren Zulieferer spannend. Zwar hat sich die Abhängigkeit vom chinesischen Markt erhöht und das Wachstumstempo der deutschen Autobauer in China wird sich auf Dauer verlangsamen müssen. Dafür warten schon die nächsten Wachstumsmärkte auf deutsche Ingenieurskunst – und damit vor allem auch auf deutsche Autos.

Beispielsweise in Indien – einem Land, das ebenso wie China über 1 Mrd. Einwohner hat – entsteht eine neue Mittelschicht, die für viele potenzielle Käufer deutscher Autos steht.

31. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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