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Deutsche Automobilindustrie mit Rekordjahr 2015

Wenn man sich die Schlagzeilen aus dem vergangenen Jahr noch einmal anschaut, könnte man meinen, dass die deutsche Automobilindustrie ein Katastrophenjahr hinter sich gebracht hat. Doch genau das Gegenteil ist der Fall!

Trotz der vielen Negativschlagzeilen rund um den VW-Abgasskandal und die Ängste um eine schwächelnde chinesische Wirtschaft konnte die deutsche Automobilindustrie im Jahr 2015 wieder einmal einige Rekorde verzeichnen.

So zum Beispiel beim Umsatz und bei der Beschäftigung. In beiden Bereichen markierte die deutsche Automobilindustrie im Jahr 2015 neue Rekorde. Dies geht aus einer aktuellen Studie der renommierten Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY) hervor.

Die Pressemitteilung, in der die wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse der Studie zusammengefasst werden, beginnt mit den folgenden Worten: „Die deutsche Automobilindustrie bleibt trotz Diesel-Affäre und weltweiter Konjunkturabschwächung auf Rekordkurs.“


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404 Mrd. Euro Branchenumsatz im vergangenen Jahr

Konkret bedeutet das, dass die in Deutschland ansässigen Automobilhersteller und ihre Zulieferer insgesamt 404 Mrd. Euro im Jahr 2015 umgesetzt haben. Das sind rund 10% mehr als im Vorjahr und ein neuer Rekordwert. Auch die Beschäftigung in der Branche steigt weiter: Im Jahresdurchschnitt legte die Zahl der Mitarbeiter in der deutschen Autoindustrie um 2,3% auf gut 792.000 zu.

Wie gut die deutsche Automobilindustrie aufgestellt ist, zeigt sich auch in einem Mehrjahresvergleich. In den vergangenen 10 Jahren wuchs der Branchenumsatz trotz des zwischenzeitlichen Einbruchs im Krisenjahr 2009 um fast ein Drittel (31%).

Die jüngsten Rekordzahlen aus dem Jahr 2015 hat die deutsche Automobilindustrie vor allem den guten Geschäften im Ausland zu verdanken. So legten die Exporte im 10-Jahres-Vergleich um 45% zu, während die innerdeutschen Umsätze nur um 12% stiegen.

Peter Fuß, Partner bei EY, fasst die Ergebnisse der Studie wie folgt zusammen: „2015 war unterm Strich ein außerordentlich gutes Jahr für den Automobilstandort Deutschland. Im neuen Jahr dürfte sich das Wachstum der deutschen Autoindustrie aber verlangsamen – dafür werden unter anderem das nachlassende Wachstum in Europa und die Abschwächung der weltweiten Konjunktur sorgen“.

VW-Diesel-Affäre zeigt bislang kaum Auswirkungen

Über die genauen und vor allem die zukünftigen Auswirkungen des VW-Skandals auf die Umsatzentwicklung am Standort Deutschland lässt sich aktuell noch keine verlässliche Aussage treffen.

Fest steht jedoch, dass etwaige negative Auswirkungen der VW-Diesel-Affäre im vergangenen Jahr kaum spürbar waren. Denn: Die Umsatzentwicklung der deutschen Automobilindustrie fiel in der zweiten Jahreshälfte (+9,4%) nur unwesentlich schwächer aus als in der ersten Jahreshälfte (+10,4%).

Da der VW-Skandal im September 2015 öffentlich wurde, kann in die Zahlen zwar reininterpretiert werden, dass die Dieselgate-Affäre einen negativen Einfluss auf die Umsatzentwicklung der deutschen Automobilindustrie hatte, doch die Belastung hielt sich – wie schon geschrieben – in Grenzen.

Da ich zuversichtlich bin, dass sich die negativen Auswirkungen der VW-Diesel-Affäre auch zukünftig in Grenzen halten werden und die schwächelnde Nachfrage aus China durch eine stärkere Nachfrage aus vielen EU-Ländern und den USA überkompensiert werden kann, sehe ich die deutsche Automobilbranche auch 2016 auf gutem Wege.

Das bedeutet für Sie als Anleger, dass es sich aus meiner Sicht lohnt, sich die Aktien der deutschen Automobilherstellers und Zulieferers einmal genauer anzuschauen – vor allem auf dem aktuell niedrigen Bewertungsniveau.

21. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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