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Deutsche Bank macht mit Konzernumbau ernst

Lange Zeit stand die Deutsche Bank im Blickfeld. In zahlreichen Skandalen war Deutschlands größte Bank involviert. Doch inzwischen scheint in der Konzernzentrale ein Umdenken stattgefunden zu haben und das Kreditinstitut ist auf dem besten Weg, verlorenes Vertrauen wieder zurückzugewinnen.

Strategiewechsel

Bereits im Sommer kündigte sich eine nachhaltige Strategieveränderung an. Nachdem Co-Chef Anshu Jain – nach wochenlangem Streit – abgetreten ist, kündigte sein amtierender Nachfolger John Cryan an, eine Trennung von der Postbank zu vollziehen und rund ein Drittel der 700 Filialen im Privatkundengeschäft zu schließen.

Zudem hieß es, dass auch im Investmentbanking renditeschwaches Geschäft abgebaut werden solle. Alleine diese Ankündigungen sorgten für zufriedene Gesichter auf dem Börsenparkett. Doch das ist längst nicht alles – weitere Einzelheiten zum Konzernumbau sollen im Oktober erfolgen.

Stellenabbau geplant

Schon jetzt scheint festzustehen, dass es einen nachhaltigen Stellenabbau geben wird. So soll die Zahl der Beschäftigten von rund 98.600 (Stand Ende Juni) um fast ein Viertel auf zirka 75.000 gesenkt werden, um die hohen Kosten zu drücken. Einzelheiten, wie dies erfolgen soll, sind jedoch noch nicht dargelegt worden.


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Teilweiser Rückzug aus dem Russlandgeschäft

Am Freitag wurde bekannt, dass sich das Institut zum Teil aus Russland zurückziehen wird. So wird die örtliche Präsenz des Wertpapier-Geschäfts der Unternehmensfinanzierung (Corporate Banking & Securities) bis Ende dieses Jahres aufgegeben.

Immerhin wird das Institut dennoch mit rund 1.000 Mitarbeitern in Russland weiter präsent sein, auch wenn die westlichen Sanktionen das Geschäft der Banken nachhaltig belastet.

Hat die Aktie endlich einen Boden gefunden?

Ein Blick auf dem Chart verbreitet unterdessen ein wenig Zuversicht. Zwar befindet sich die Aktie seit Beginn des Jahres in einem Sinkflug, doch inzwischen scheint ein Boden erreicht zu sein. Seit einigen Wochen ist ein schmaler Seitwärtstrendkanal aufgebaut worden.

Zudem präsentiert sich eine nachhaltige Unterstützungslinie, die in der Vergangenheit mehrfach gehalten hat, bei rund 23 Euro. Aus charttechnischer Sicht könnte dies auf eine Trendwende hindeuten. Entschieden ist aber noch nichts.

Spannung vor der Quartalszahlenbekanntgabe

Mit Spannung werden jetzt die Quartalsergebnisse erwartet, die im Oktober publiziert werden. Im zweiten Quartal konnte der Konzern mit seinem Zahlenwerk noch überraschen.

So kletterte der Vorsteuergewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Drittel auf 1,2 Mrd. Euro. Die Erträge stiegen um 17% auf 9,2 Mrd. Euro. Der Überschuss hatte sich auf 818 Mio. Euro mehr als verdreifacht.

Ich rechne fest damit, dass zeitgleich mit der Bekanntgabe des Zahlenwerkes am 28. Oktober weitere Einzelheiten der neuen Strategie veröffentlicht werden. Möglicherweis kann dies der in den vergangenen Jahren schwach gelaufenen Aktie zu einem Schub verhelfen.

Bis zu einer nachhaltigen Trendwende ist es jedoch ein langer Weg. Anleger sollten daher erst einmal abwarten.

21. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.

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