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Deutsche Bank nach Hauptversammlung abgestraft

Nachdem der Dax in der ersten Wochenhälfte kräftig zugelegt hatte, ließen es die Anleger zum Wochenausklang hin deutlich ruhiger angehen. Größere Impulse blieben aus, größere Bewegungen ebenfalls. Am Donnerstag kam der Leitindex kaum vom Fleck.

Etwas turbulenter gestaltete sich der Handel am Freitag. Mehrfach wechselte der Dax die Vorzeichen und geriet vor allem wegen des erstarkenden Euros unter Druck. Später rutschte die Gemeinschaftswährung zwar wieder ab, doch der Dax verharrte im Minus.

Am Ende schloss der Leitindex 0,4 Prozent schwächer und ging mit 11.815 Punkten ins verlängerte Wochenende. Am Pfingstmontag blieb die Frankfurter Börse geschlossen.


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RWE an der Dax-Spitze

Bei den Einzelwerten schafften am Freitag nur wenige den Sprung in die Gewinnzone. Spitzenreiter war RWE mit einem Plus von 0,5 Prozent. Der Energieriese profitierte von Medienberichten, wonach die angekündigte Klimaabgabe der Bundesregierung womöglich doch nicht kommt.

Konkurrent Eon konnte davon nicht profitieren. Mit einem Abschlag von 0,6 Prozent landete die Aktie im unteren Drittel des Index.

Minimale Aufschläge von bis zu 0,2 Prozent schafften Beiersdorf, Merck, Lanxess und die Deutsche Börse. Die Automobilwerte landeten im Mittelfeld, sie gaben zwischen 0,2 Prozent (Volkswagen) und 0,5 Prozent (BMW) ab. Die rote Laterne ging an die Aktie der Deutschen Telekom, die sich um 4,6 Prozent verbilligte.

Deutsche Bank nach Hauptversammlung abgestraft

Abgestraft wurde außerdem die Deutsche Bank. Ihre Anteilsscheine rutschten um fast 3 Prozent ins Minus. Am Vortag war die Führungsebene von den Aktionären bei der Hauptversammlung abgestraft worden. Mehr als ein Drittel des versammelten Kapitals sprach dem Vorstand das Misstrauen aus – ein deutlicher Warnschuss.

Die Deutsche Bank kämpft mit selbstverschuldeten Altlasten. Sie hat ihr Ansehen als solides Geldhaus eingebüßt zugunsten der jahrelangen Umstellung zur international agierenden Investmentbank, hochriskante Zocker-Geschäfte und Zinsmanipulationsskandale inklusive.

Nun gibt es die Rechnung, und nicht alle Anteilseigner scheinen dazu bereit zu sein, diese mitzutragen. Es wird sich einiges ändern müssen. Die Co-Chefs Anshu Jain und Jürgen Fitschen stehen unter Beobachtung.

26. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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