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Deutsche Bank wird abgestraft

Die gute Nachricht für alle Dax-Anleger: Der Leitindex verzeichnete zum Wochenauftakt wieder einen Schlusskurs jenseits der 12.000er-Marke.

Die schlechte Nachricht für alle Anleger der Deutschen Bank: Das Geldhaus notierte als einziger Dax-Wert im Minus, und zwar kräftig.

Griechenland-Hoffnung lässt Dax steigen

Doch der Reihe nach. Am Morgen hatte es noch gar nicht danach ausgesehen, als würde der Dax erneut so durchstarten. Im frühen Handel verzeichnete der Index noch Verluste, drehte aber dann ins Plus und spurtete drauflos. Am Ende schob ein Plus von satten 1,9 Prozent den Dax auf einen Schlusswert von 12.039 Zählern.


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Hoffnung auf eine baldige Annäherung mit Athen hatte für die Kehrtwende gesorgt. Medienberichten zufolge will die griechische Regierung den Geldgebern bald neue Reformvorschläge unterbreiten.

Außerdem wurde Finanzminister Gianis Varoufakis de facto entmachtet. Künftig soll Euclid Tsakalotokalotos, der stellvertretende Außenminister, die Verhandlungen mit den Gläubigern führen.

Deutsche Bank tiefrot

Wenig begeistert zeigten sich unterdessen die Anleger der Deutschen Bank über deren Pläne, sich von der Postbank zu trennen. Im Gespräch ist neben einem Rückgang der Tochter an die Börse offenbar auch ein Verkauf an einen Konkurrenten.

Anleger bewerteten die Pläne skeptisch, viele hatten sich mehr erhofft. Die Aktie schloss tiefrot mit einem Tagesverlust von 4,6 Prozent und war der einzige Dax-Wert, der im positiven Marktumfeld überhaupt ins Minus abrutschte.

Analystenkommentare belasten Versicherer

Vergleichsweise schwach präsentierte sich auch die Münchener Rück, deren Papiere nach einem negativen Analystenkommentar zunächst ebenfalls in die Verlustzone gerutscht waren, sich aber bis zum Schlussgong ein Plus von 0,3 Prozent erobern konnten.

Noch etwas besser lief es für die Allianz, die ebenfalls von einer Analystenabstufung getroffen wurde. Anfängliche Verluste kompensierte das Papier allerdings schnell und ging 1,4 Prozent fester aus dem Handel.

Spitzenreiter: Lufthansa und Volkswagen

Von einer positiven Analysteneinschätzung profitierte hingegen die Lufthansa, deren Aktien um 4,5 Prozent zulegten. Der im bisherigen Jahresverlauf zweitschwächste Dax-Titel hat offenbar Aufholpotenzial.

Spitzenreiter war jedoch die VW-Vorzugsaktie, die sich um 5,3 Prozent verteuerte. Anleger reagierten erleichtert auf das Ende des Machtkampfs an der Konzernspitze. Am Wochenende hatte Firmenpatriarch Ferdinand Piëch seinen Rückzug erklärt und somit Martin Winterkorn das Feld überlassen.

28. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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