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Deutsche Börse: Global Player oder Rohrkrepierer?

Ich gehe fast jede Wette ein: Bei diesem Unternehmen war jeder unserer Leser schon einmal Kunde! Welche Gesellschaft ich wohl meine?

Okay, da kommt einiges in Betracht: Coca-Cola etwa, oder auch McDonald’s. Doch der Konzern, den ich meine, bietet seine Dienstleistungen eher subtil an.

Insbesondere Anleger gehören zur Zielgruppe. Die Rede ist natürlich von der Deutschen Börse.

Deutsche Börse aktuell

In letzter Zeit v. a. wegen der geplanten Übernahme der London Stock Exchange in den Medien, ist die Aktie bei vielen Anlegern nicht so wirklich auf dem Schirm – mit Recht?

Die Deutsche Börse (DB) bietet Dienstleistungen rund um das Wertpapier-Geschäft an.

Das reicht vom Wertpapier-Handel über die Abwicklung der Aufträge und Wertpapier-Verwahrung bis hin zur Bereitstellung von Markt-Informationen.


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Die elektronische Handels-Plattform Xetra nimmt im Handel mit deutschen Standardwerten einen Marktanteil von 99% ein.

Eurex, ein Gemeinschafts-Projekt mit der Schweizer Börse, gehört zu den weltweit größten Terminmärkten.

Gewinn legt dank Sonder-Erlös deutlich zu

Die Deutsche Börse treibt den Geschäfts-Umbau voran; der seit 1 Jahr amtierende Vorstands-Chef Carsten Kengeter sorgt für frischen Wind an der Spitze:

Sein wichtigstes Projekt ist der Zusammenschluss mit der London Stock Exchange, das trotz des BrExit-Entscheids der britischen Bevölkerung weiter vorangetrieben wird.

Mit der Annahme der Fusions-Pläne durch die Aktionäre beider Gesellschaften wurde die erste wichtige Hürde genommen. Jetzt wird noch die Zustimmung zahlreicher Aufsichts-Behörden benötigt.

Insbesondre die Bedingung der Briten, dass die gemeinsame Holding von London aus gesteuert werden soll, gilt mittlerweile als kaum noch durchsetzbar. Somit sind Nachverhandlungen wohl nicht zu vermeiden.

Operativ läuft es für die Deutsche Börse rund: Im 1. Halbjahr stieg der Umsatz um 8,6% auf 1,35 Mrd. €; v. a. an der Optionsbörse Eurex gab es kräftige Zuwächse.

Die Handelsaktivitäten legten insgesamt über alle Märkte hinweg zu. Dazu führte u. a. die Unsicherheit an den Märkten nach dem BrExit-Votum.

Der Gewinn konnte auf 952,5 Mio. € mehr als verdoppelt werden. Darin ist allerdings ein Sondererlös in Höhe von 565 Mio. € aus dem Verkauf der US-Optionsbörse ISE an die Nasdaq enthalten.

Ohne diesen Sondereffekt wäre der Gewinn konstant geblieben. Die erzielten Einnahmen aus dem Verkauf werden teilweise zum dringend nötigen Schulden-Abbau eingesetzt.

Ausblick

Wir erwarten in den kommenden 6 – 12 Monaten eine durchschnittliche Kursentwicklung.

Für Anleger ist die Aktie der Deutschen Börse keine Empfehlung. Die Unsicherheit ist zu groß und Durchschnitt ist nicht kaufenswert. Also: Finger weg!

18. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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