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Deutsche Exportwirtschaft profitiert von Iran-Einigung

Da noch unsicher ist, ob alle Staaten dem Griechenland-Kompromiss zustimmen, stand der Aktienmarkt heute zunächst leicht unter Druck. Kursgewinne an der Wall Street in New York sorgten dann aber dafür, dass der deutsche Leitindex im Endspurt über die Marke von 11.500 Punkten sprang und den Börsentag mit +0,28% beendete.

Während die Griechenland-Krise noch nicht abgeschlossen ist, wird in diesen Tagen eine andere politische „Dauerbaustelle“ geschlossen. Nach einem 13-jährigen Verhandlungsmarathon haben sich internationale Verhandlungspartner und der Iran in Wien laut Diplomaten auf ein Abkommen geeinigt. Der Vertrag soll den Konflikt mit dem Iran beenden.

Nachdem zuvor in Wien immer wieder Verhandlungsfristen verschoben und Rückschläge gemeldet wurden, steht jetzt doch eine Einigung. Das berichten zumindest westliche und iranische Diplomaten.

Der Iran soll sich verpflichtet haben, sein Atomprogramm drastisch zurückzufahren. „All die harte Arbeit hat sich bezahlt gemacht“, sagte ein iranischer Diplomat in Wien. Ein zweiter gesandter Teherans bestätigte, dass es eine Übereinkunft gebe.


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Doch was bedeutet diese Einigung für die deutsche Wirtschaft und was für Sie als Aktionär? Diese Fragen werde ich jetzt auf Basis aktueller Daten und Schätzungen für Sie beantworten.

Einigung beflügelt deutsche Exportwirtschaft

Nach der Einigung im Atomstreit mit dem Iran hofft die deutsche Wirtschaft auf Milliardengeschäfte in dem Land, das besonders reich an Öl ist. Der Außenwirtschaftschef des Spitzenverbandes DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag), Volker Treier, der am heutigen Dienstag in Teheran weilte, sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Wenn alles gut läuft, könnten wir in 3 bis 4 Jahren die 10-Milliarden-Marke beim Export knacken.“

Im vergangenen Jahr hatten deutsche Unternehmen für insgesamt 2,39 Mrd. Euro Waren und Dienstleistungen in den Iran verkauft. Viele Geschäfte kamen wegen der westlichen Sanktionen gegen den Iran jedoch nicht zustande. Daher ist hier noch jede Menge Luft nach oben. Dies verdeutlicht auch die Aussage von Herrn Treier, der das Exportvolumen von Waren und Dienstleistungen in den Iran mittelfristig bei 10 Mrd. Euro sieht.

Treier schätzt weiterhin, dass sich die Ausfuhren bereits auf Sicht von 2 Jahren mehr als verdoppeln und einen Wert von gut 5 Mrd. Euro erreichen könnten. Noch eine Aussage von Volker Treier: „Das Land hat einen Riesennachholbedarf. Es gibt eine potenziell große Nachfrage nach deutschen Produkten, etwa bei der Erdöl- und Erdgasexploration, Chemie, Konsumgütern, Textil und Nahrungsmitteln.“

Nach Angaben des DIHK sind im Iran 80 deutsche Unternehmen mit eigenem Geschäft tätig und zusätzlich gibt es dort etwa 1000 Repräsentanten und Vertriebsleute.

Was das für Sie als Aktionäre bedeutet

Für Sie als Aktionäre bedeutet die Einigung zwischen Deutschland und dem Iran folgendes: Deutsche Exportunternehmen bieten Ihnen noch größere Chancen als bereits zuvor. Insbesondere dann, wenn die Unternehmen in den bereits genannten Branchen tätig sind.

Aber auch exportstarke Unternehmen, die bislang nicht in den Iran exportiert haben, werden von den neuen Möglichkeiten, die sich aus dem Abkommen ergeben, profitieren. Neben den genannten Branchen werden vor allem auch der deutsche Maschinenbau und die Automobilindustrie von den neuen Möglichkeiten im Iran profitieren.

Sie sollten diese neuen Möglichkeiten und Perspektiven daher von nun an in Ihren Entscheidungsprozess (wenn es um Aktienanlagen geht) mit einbeziehen. Ein attraktiver Markt kann wieder neu erschlossen werden. Damit sinkt zum Beispiel auch die zuletzt kritisierte Abhängigkeit der deutschen Exportwirtschaft vom chinesischen Markt. Das ist für Sie als Aktionär eine gute Nachricht.

14. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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