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Deutsche Wirtschaft brummt trotz China-Sorgen

Heute Morgen las ich zwei Schlagzeilen, auf die ich in meinem heutigen Newsletter eingehen möchte: „Deutsche Firmen mit größtem Produktionsplus seit 2009“ und „Schwache China-Daten belasten den DAX“.

Beginnen wir mit der schlechten Nachricht: Die chinesischen Exporte sind im zurückliegenden Monat Februar so stark eingebrochen wie seit 2009 nicht mehr. Die chinesischen Ausfuhren sanken im Vergleich zum Vorjahr um über 20%.

China-Sorgen sind ein alter Hut

„Die enttäuschenden Außenhandelsdaten lassen unter Börsianern die Sorgen um eine Abkühlung der Weltwirtschaft wachsen“, hieß es in einer entsprechenden Mitteilung der Nachrichtenagentur Reuters. Es wurde also versucht, mit den schwächelnden chinesischen Exporten die schwache DAX-Entwicklung zum heutigen Handelsbeginn zu erklären.


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Erstens ist der Grund für die schwache DAX-Entwicklung des heutigen Tages aus meiner Sicht ein ganz anderer und zweitens ist die auf den ersten Blick sehr negative Entwicklung der chinesischen Exporte auf den zweiten Blick gar nicht so negativ.

Zunächst zu Punkt 1: Aus meiner Sicht hat die DAX-Schwäche des heutigen Tages nichts mit irgendwelchen Konjunktur- oder Unternehmensmeldungen zu tun. Es werden vielmehr Gewinne mitgenommen, bevor möglicherweise EZB-Präsident Mario Draghi bei der dieswöchigen EZB-Sitzung nicht die hohen Erwartungen der Anleger erfüllt und der DAX noch ein wenig weiter abrutscht.

Zu Punkt 2: Der Rückgang der chinesischen Exporte hat im wesentlichen 2 Gründe: Erstens wächst Chinas Wirtschaft aktuell tatsächlich langsamer als in den vergangenen 25 Jahren. Zweitens entwickelt sich Chinas Wirtschaft immer mehr von einer Industrie- zu einer Dienstleistungswirtschaft.

Das bedeutet unter anderem, dass künftig die Bedeutung der Binnenkonjunktur (der inländischen Nachfrage) zunehmen und die Bedeutung des Exporthandels abnehmen wird.

Gute Nachricht: Die deutsche Wirtschaft brummt

Kommen wir jetzt noch zur guten Nachricht des heutigen Tages: Die deutsche Wirtschaft brummt – und das trotz China-Sorgen.

Die deutschen Unternehmen sind mit dem größten Produktionsplus seit September 2009 ins Jahr 2016 gestartet. Industrie, Bauunternehmen und Versorger stellten im Januar 3,3% mehr her als im Vormonat. Dies teilte das Bundeswirtschaftsministerium am heutige Dienstag mit.

Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten zuvor lediglich mit einem Plus von 0,5% gerechnet. Das zeigt sehr deutlich, wie weit augenblicklich Erwartungen und Realität auseinanderklaffen können. Wenn uns ständig nur eingeredet wird, wie schlecht alles ist, kann man irgendwann durchaus anfangen, das zu glauben. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus. Und die Realität lässt sich bekanntlich auch nicht dauerhaft leugnen.

Daher bin ich guter Dinge im Hinblick auf die weitere Entwicklung der deutschen Wirtschaft und damit auch auf die Entwicklung der deutschen Mittelständler, die das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bilden.

8. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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