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Die Argentinienkrise – mahnendes Beispiel für uns

Lieber Anleger,

wie ich Ihnen vor einer Woche mitteilte, befinde ich mich zurzeit auf einer Recherchereise durch Südamerika. Die ersten Reiseziele sind dabei Uruguay und Argentinien.

Im Jahr 2001 kam es zur Argentinienkrise, als die Bindung des argentinischen Peso an den US-Dollar von 1:1 nicht mehr aufrechterhalten werden konnte. Ursache davon war eine falsche Währungspolitik, da jede Anbindung einer schwachen Währung an eine Starke letztlich zur Krise führt.

2002 kam es dann zum Desaster: Die Sparkonten der Menschen wurden eingefroren und die Bankschalter geschlossen. Es kam augenblicklich zu Unruhen im Land und die Immobilienpreise verfielen sofort um bis zu 90 Prozent.

Schnell breitete sich die Krise auch auf das Nachbarland Uruguay aus, das ebenfalls mit einer Bankenkrise kämpfen musste.


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Die Sparguthaben der Bevölkerung sind zum Teil bis heute eingefroren. Argentinien gilt heute als das Land mit den höchsten Kreditausfallrisiken. Von Investoren wird jederzeit mit einem neuen Aufflammen der Krise gerechnet.

Lehren für uns heute

Leider ist solch eine Krise nicht ein einmaliges Ereignis in einem „Bananenstaat“, sondern es gibt eine Menge bedenklicher Prallelen zu unserem heutigen Zustand in Europa.

Einmal haben wir mit dem Euro ebenfalls ein der Wechselkursanbindung ähnliches Modell bei dem Schwachwährungsländer zwangsweise mit Ländern starker Währungen unter einen Hut gezwungen werden. Die Resultate sehen wir heute bei den Problemen des Euros mit Griechenland.

Letztlich wird auch dieses Modell scheitern, so wie auch die Währungsanbindung in Argentinien gescheitert ist.

Dazu kommt die Lehre, dass Staaten welche in der Klemme sind sehr schnell die Kosten des selbst verursachten Desasters auf die Bevölkerung abwälzen versuchen. In Argentinien wurde bspw. zu diesem Zweck vor einiger Zeit die Rentenkasse vom Staat beschlagnahmt. Die Auszahlung der Staatsanleihen wurde entweder langfristig bis zu 30 Jahren verzögert, oder nur unter hohen Verlusten von bis zu 90 Prozent veranlasst.

Ebenso sind die Spargelder der Menschen bis zum heutigen Tag – abhängig von der Vermögenshöhe – eingefroren. Spricht man mit den Leuten hier vor Ort,  dann wird deutlich, dass damals niemand solch eine Krise je für möglich gehalten hatte. Alle vertrauten blind den Versprechungen der Politiker. Auch wird deutlich, dass vor allem die Banken von der Krise betroffen waren, welche vorher die höchsten Zinsen boten und die größte Werbung machten.

Ich halte eine ähnliche Krise wie in Argentinien auch für Europa für denkbar. Allein der Euro wird letztlich zu solchen massiven Problemen führen, dass sie nicht mehr beherrscht werden können.

Und reine Sachvermögen wie Immobilien sind alles andere als ein zuverlässiger Schutz gegen eine solche Krise, wie die Argentinienkrise deutlich zeigte.

Eine flexible Absicherung Ihres Vermögens ist deshalb unverzichtbar.Mehr zu diesem Thema mit konkreten Empfehlungen lesen Sie von mir regelmäßig in meinen Geldanlage Dienst "Günter Hannichs Crash Investor"Herzlichst Ihr

Günter Hannich

17. März 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.