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Die drei aussichtsreichsten Autozulieferer

Mit einem Umsatz in Höhe von 34,5 Mrd € hat Continental 2014 seine Jahresziele erreicht.

Das operative Ergebnis (EBIT) wuchs um 2,5% auf 3,3 Mrd €. Wachstumsimpulse wurden aus Asien und dabei insbesondere aus China sowie aus Nordamerika gemeldet. In Europa, Russland und Südamerika lief es nicht so rund, und der milde Winter in Europa hat das Winterreifengeschäft beeinträchtigt.

Die stark reduzierte Verschuldung hat zu einem deutlich verbesserten Ergebnis geführt. Angesichts der guten finanziellen Lage sollten Akquisitionen im Milliardenbereich in den nächsten Jahren nicht überraschen. Durch die jüngste Übernahme von Veyance verringert Continental seine Abhängigkeit von der Autoindustrie und verbessert zudem die regionale Aufstellung.

Dem starken Geschäftsjahr 2014 könnte ein noch besseres Jahr 2015 folgen

Continental hat sich ein Umsatzplus von fast 9% auf 37,6 Mrd € auf die Fahne geschrieben. Der Reifenhersteller kalkuliert auch für 2015 mit ungewöhnlich niedrigen Rohstoffkosten und plant beim Naturkautschuk pro Kilo mit Durchschnittskursen von rund 1,75 $.

Anfang 2011 lagen die Durchschnittspreise beinahe doppelt so hoch. Zusätzliche positive Effekte könnten sich aus dem gesunkenen Ölpreis ergeben. Ein gefallener Ölpreis um 10 $ erhöht bei Continental das operative Ergebnis um 46 Mio. Die Reifen sind immer noch der mit Abstand wichtigste Gewinnbringer.

Ungemach könnte von der EU-Kommission drohen, die wegen möglicher Kartellverstöße eine Continental-Tochter durchsucht hat. Der Start in das 1. Quartal verlief erfreulich.


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Unternehmensporträt

Continental ist weltweit unter den ersten 5 und belegt in Europa Platz 2 der Automobilzulieferer. Mit der Akquisition der Siemens VDO Automotive AG im Jahr 2007 entwickelt sich das Unternehmen zum integrierten Systemanbieter in der Automobil-Zulieferindustrie für Bremssysteme, Systeme und Komponenten für Antrieb und Fahrwerk, Instrumentierung, Infotainment-Lösungen, Fahrzeugelektronik, Reifen und technische Elastomerprodukte.

Leoni: Neuer Umsatzrekord

Im Geschäftsjahr 2014 hat Leoni abermals einen Umsatzrekord aufgestellt und dabei insbesondere außerhalb Europas zugelegt. Aufgrund einer hohen Nachfrage aus der Automobilindustrie und einer konjunkturellen Belebung in wichtigen Industriebranchen kletterte der Umsatz um 4,7% auf 4,1 Mrd €. Wesentliche Stütze für den Bereich Draht & Kabel war das Geschäft mit der exportstarken deutschen Automobilindustrie.

Die führenden europäischen Lkw-Hersteller sind Kunde bei Leoni

Auch die internationale Nutzfahrzeugindustrie hat vermehrt Kabelsätze nachgefragt; mit Scania als neuem Abnehmer zählt Leoni jetzt die führenden europäischen Lkw-Hersteller zu seinem Kundenstamm.

Erfreulich entwickelte sich außerdem das Geschäftsfeld Elektromobilität, das in den kommenden 3 Jahren rund ein Dutzend neue, alternativ angetriebene Fahrzeuge erstmals mit Hochvolt-Produkten beliefern wird.

Weiterhin ist es Leoni gelungen, von den 2 bedeutenden asiatischen Fahrzeugproduzenten Hyundai und Geely Erstaufträge zu gewinnen und damit die Wettbewerbsposition im weltweit größten Automobilmarkt auszubauen.

Für das Segment Bordnetzsysteme soll ein neu aufgelegtes Wachstumsprogramm mittelfristig die Effizienz steigern. Wegen außerplanmäßiger Sonderaufwendungen im operativen Geschäft konnte Leoni die Rendite nicht im ursprünglich erwarteten Maße verbessern.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg nur um 12% auf 182,5 Mio €. Unterm Strich erhöhte sich der Gewinn um 9%. Das Unternehmen hatt, seine Aktionäre mit einer auf 1,20 € erhöhten Dividende am Geschäftserfolg beteiligt.

Unternehmensporträt

Der international führende Lieferant von Drähten, Kabeln und kompletten Bordnetz-Systemen hat sich in den letzten 30 Jahren vom mittelständischen Betrieb zu einem global agierenden Konzern entwickelt. Hauptabnehmer der Produkte sind die Auto-, Elektrogeräte-, Kommunikations- und Investitionsgüterindustrie. Der lukrative Bereich Bordnetz-Systeme steht für über 40% der Gesamterlöse.

Bertrandt konnte wesentliche Finanzkennzahlen im Geschäftsjahr 2014 erneut steigern

Eine erhöhte Kundennachfrage sowie eine gute Auslastung bildeten die Basis für das Wachstum. Der Umsatz stieg um 11,3% auf 870,6 Mio € und das operative Ergebnis (EBIT) von 81,3 auf 89,1 Mio €.

Aufgrund der hohen Modell- und Technologievielfalt sowie der damit verbundenen Nachfrage nach qualifizierten Entwicklungsdienstleistungen konnte Bertrandt sein Wachstum in allen Segmenten fortsetzen. Im 1. Quartal 2015 realisierte der Entwicklungsspezialist einen Umsatzanstieg von 11%; das EBIT erhöhte sich um 13% auf 21,5 Mio €.

Bertrandt kommen die steigenden Anforderungen im Mobilitätsbereich zugute

Die Autobauer müssen zurzeit alternative Antriebe, neue Sicherheitstechniken und eine wachsende Modellpalette gleichzeitig entwickeln. Solche Entwicklungen werden dann häufig an externe Dienstleister wie Bertrandt abgegeben.

Das dynamische Wachstum zeigte sich auch im Aufbau neuer Arbeitsplätze: Insgesamt erhöhte sich zum 31. Dezember die Zahl der Mitarbeiter um 733. Die Aktie stieg nach der außerplanmäßigen Sitzung der Deutschen Börse im Februar in den Mdax auf. Durch die Listung unter den wichtigsten 50 deutschen Mittelständlern mit Börsennotierung, dürfte sich auch die Aufmerksamkeit internationaler Investoren erhöhen.

Für das Gesamtjahr geht Bertrandt von einem ähnlichen Anstieg der Kennziffern wie im Geschäftsjahr 2013 aus und erwartet einen positiven Cashflow, der analog zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung steigt. Die Wachstumsstory ist intakt.

Unternehmensporträt

Bertrandt bietet als Ingenieurdienstleister für Fahrzeug- und Verkehrssysteme der internationalen Autoindustrie umfassende und innovative Entwicklungslösungen in den Bereichen Karosserie, Innenraum, Fahrwerk, Motor und Aggregate bis hin zur Serienanlaufbetreuung an. Hierdurch werden die Entwicklungszeiten der Autoproduzenten erheblich verkürzt. Porsche ist mit einer Sperrminorität (25% + 1 Aktie) an Bertrandt beteiligt.

2. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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