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Die größten Goldminen-Aktien im Vergleich

Durch die 2013 ergriffenen Maßnahmen ist Barrick Gold jetzt wesentlich schlanker und in einer deutlich flexibleren Position.

Im 1. Quartal hatte sich das aber noch nicht positiv bemerkbar gemacht, denn der Gewinn brach um 90% ein. Das ist vor allem auf den niedrigeren Goldpreis und das geringere Absatzvolumen zurückzuführen.

Barricks fünf wichtigste Minen produzierten fast 1 Mio Unzen Gold und damit 60% des Gesamtausstoßes. Die durchschnittlichen all-in sustaining cost (AISC) lagen dabei mit nur 672 $ pro Unze mehr als 600 $ unter dem durchschnittlichen Goldpreis des Quartals.

Goldproduktion unter dem Vorjahreswert

Eine längere und nassere Regensaison in Sambia führte dazu, dass ein Teil des Haupttransportbandes auf der Lumwana-Mine zusammenbrach. Barrick geht davon aus, dass die Produktion dort im 3. Quartal wieder anlaufen wird.

Auch der Kupferausstoß auf der Zalvídar-Mine ist niedriger ausgefallen, sodass Barrick jetzt seine Kupferproduktionsprognose für 2014 von 470 bis 500 Mio Pfund auf nur 410 bis 440 Mio Pfund zurückgenommen hat. Der Kupferausstoß lag insgesamt bei 10,4 Mio Pfund, was einem Rückgang von 18% entspricht.

Die Cashkosten gab der Konzern mit 2,48 $ je Unze an. Die Goldproduktion insgesamt lag mit 1,588 Mio Unzen um 12% unter dem Vorjahreswert. Den Rückgang führte Barrick auf die gesunkene Produktion der Minen Cortez, Lagunas Norte und Veladero zurück. Es spiegelt sich darin aber auch wider, dass Barrick im Schlussquartal die Minen Plutonic und Kanowna abstieß.

Unternehmensporträt

Barrick Gold ist durch die im März 2006 vollständig vollzogene Fusion mit Placer Dome zum größten Goldproduzenten weltweit aufgestiegen. Der Konzern unterhält Goldminen in den vier bedeutenden Regionen: Nordamerika, Australien/Afrika, Südamerika und Russland/Zentralasien. Die tatsächlichen und vermuteten Goldreserven betragen rund 104 Mio Unzen. Hauptsitz ist Toronto, Kanada.

Newmont Mining kämpft mit rückläufigen Umsätzen

Bei Newmont Mining belief sich der Umsatz im 1. Quartal aus den Verkäufen auf rund 1,76 Mrd $ und lag damit 19% unter dem Vorjahreswert. Der den Aktionären zurechenbare Nettogewinn brach um 63% auf 117 Mio $ ein. Auch der Cashflow knickte von 439 auf 183 Mio $ ein.


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Dabei wurde bei den Betrieben in Australien, Neuseeland und Afrika eine Steigerung der Goldproduktion auf 1,2 Mio Unzen gemeldet. Die Kupferproduktion erreichte 24.000 Tonnen. Die Produktion auf seiner Mine Batu Hijau in Indonesien hat Newmont Mining um 70% reduziert. Grund sind Diskussionen zwischen dem Bergbaukonzern und der indonesischen Regierung in Bezug auf eine kürzlich eingeführte Exportsteuer, die sich jetzt bereits seit zwei Monaten hinziehen.

Indonesien setzte im Januar ein Verbot von Erzexporten in Kraft und führte eine steigende Exportsteuer auf Konzentrate ein. Damit soll erreicht werden, dass das Erz im Land weiterverarbeitet wird, um den Wert der Exporte zu steigern. Allerdings haben die neuen Regeln zu großer Unruhe im Bergbausektor Indonesiens geführt. Was die Projektentwicklung angeht, so steht im 2. Quartal die Entscheidung zum Bau von Merian in Surinam an.

Keine Fusion zwischen Barrick Gold und Newmont Mining

Die Gespräche über eine mögliche Fusion der beiden Goldproduzenten Barrick und Newmont Mining wurden endgültig abgebrochen. Der Merger scheiterte an unterschiedlichen Ansichten über die künftige Ausrichtung des neuen Goldgiganten.

Die Aktie hat zwar ihr Fünfjahrestief überwunden, Kurstreiber sind aber nicht auszumachen.

Unternehmensporträt

Durch die Übernahmen der Goldproduzenten Normandy und Franco-Nevada wurde Newmont Mining (NM) einer der Weltmarktführer in der Goldindustrie. Das Unternehmen besitzt Goldminen weltweit, darunter größere Minen wie Newmont Gold in Nordamerika und Yanacocha in Peru. Die tatsächlichen und vermuteten Goldreserven betragen rund 99,2 Mio Unzen. Hauptsitz ist Denver, Colorado.

AngloGold Ashanti Limited erleidet Gewinneinbruch

AngloGold musste im Geschäftsjahr 2013 trotz des ersten Anstiegs der Jahresproduktion seit 9 Jahren einen Rückgang der Headline Earnings von fast 40% hinnehmen. Der Konzern führte den Rückgang auf den 28%-igen Goldpreiseinbruch des vergangenen Jahres zurück.

Die sogenannten Headline Earnings auf bereinigter Basis lagen bei 599 Mio $. 2012 hatte der Konzern noch 988 Mio $ verdient. Bei den Headline Earnings handelt es sich um eine in Südafrika gebräuchliche Kennzahl, die bestimmte einmalige Bilanzposten nicht berücksichtigt.

Im 4. Quartal steigerte AngloGold die Headline Earnings zwar um 49% auf 164 Mio $, eine Abschlussdividende wurde aber nicht gezahlt, da der Cashflow derzeit vorrangig dafür verwendet werden soll, die Verbindlichkeiten zu senken und bestehende Wachstumsprojekte zu finanzieren.

Positive Anzeichen im 1. Quartal

Im 1. Quartal führten sinkende Gesamtcashkosten um 14% auf 770 $ je Unze zu einem Gewinnanstieg. Neue Minen mit geringeren Kosten gingen in Betrieb, und der Konzern senkte zudem die Beschaffungskosten. Rückläufig war allerdings auch die Produktion, die von 1,2 auf 1,06 Mio Unzen zurückging. Im Vergleich zum Vorjahresquartal allerdings ergab sich ein Ausstoßplus von 17%, da die Minen außerhalb Südafrikas ihre Produktion steigerten.

AngloGold konnte nämlich zwei Goldminen in Australien und im Kongo früher als geplant und im Rahmen des Budgets, in Produktion bringen. Damit dürfte der Anteil Südafrikas an der Goldproduktion weiter sinken.

Unternehmensporträt

Unter dem Dach von AngloGold Ashanti Ltd. vereinigt sich eine Gruppe internationaler Goldminenproduzenten. Das Unternehmen betreibt Minengesellschaften in Süd-, Ost- und Westafrika, Nordamerika, Südamerika und Australien. AngloGold Ashanti ist das größte Goldminenunternehmen in Südafrika und gehört zu den größten Goldminenbetreibern der Welt. Die jährliche Goldproduktion beläuft sich auf über 4 Mio Unzen.

Newcrest Mining: Gewinneinbruch

Newcrest Mining erhöhte im 1. Halbjahr 2013 den Umsatz um 12% auf 2,02 Mrd A$. Auch aufgrund des gesunkenen Goldpreises brach der Gewinn um 88% auf 40 Mio A$ ein. Der operative Cashflow verringerte sich um 47% und betrug 228 Mio A$.

Mit 1,208 Mio Unzen verzeichnete die Goldproduktion einen Anstieg um 27%, wobei der durchschnittliche Verkaufspreis bei 1.405 $ pro Unze lag. Den Anstieg führt der Konzern auf die Produktionssteigerung in der Telfer-Mine zurück. Die sogenannten „all-in sustaining costs“ lagen bei 1.003 $ pro Unze und, wie Newcrest betonte, damit auf allen Minen unter dem durchschnittlich realisierten Verkaufspreis.

Newcrest hat seine Produktionsprognose nach dem Anstieg des Goldausstoßes für das Gesamtjahr bekräftigt. Die Goldproduktion soll demnach am oberen Ende der geschätzten Spanne und damit bei ungefähr 2,3 Mio Unzen liegen. Die Kupferproduktion belief sich auf 42.200 Tonnen und stieg damit um 10%.

Hinzu kam ein Silberausstoß von 616.026 Unzen. Im 2. Quartal, welches Ende Dezember endete, konnte Newcrest die Produktionskosten je Unze Gold auf 921 A$ senken. Das Unternehmen dürfte damit die niedrigsten Produktionskosten aller großen Goldförderer aufweisen.

Die Erhöhung der Gesamtjahresproduktion wird derzeit an der australischen Börse belohnt

Seit Anfang dieses Jahres hat der Aktienkurs über 30% zugelegt. Achtung: Die Aktie steht damit aber erst auf dem Niveau von 2003 und ist vom Allzeithoch noch über 300% entfernt.

Unternehmensporträt

Newcrest Mining fördert Gold und Kupfer in Australien, Indonesien und Papua Neuguinea. Gegenwärtig ist es Australiens führendes Goldbergbauunternehmen. Produktionsstandorte befinden sich in Ridgeway, Telfer, Cadia Hill und Cracow in Australien und bei Gosowong in Indonesien. Zum 1. September 2010 übernahm Newcrest die australische Lihir Gold Ltd und stieg dadurch zum weltweit fünftgrößten Goldunternehmen auf.

11. Juli 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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