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Die kommende Deflationskrise (Teil 1)

Aktuell stellt sich die Lage in den allermeisten Ländern auf der Welt so da, dass man ohne Schwierigkeiten von einer „latenten Zahlungsunfähigkeit“ sprechen könnte.

Die meisten Anleger und Geldgeber haben noch nicht realisiert, dass der Schuldenberg schon lange nicht mehr abzutragen ist. Im Gegenteil, denn die aus den Schulden erwachsenden Kapitalkosten erwürgen jede weitere Entwicklung.

Zwangsläufig kommt der Moment, wo nicht einmal mehr die Zinslasten getragen werden können, dann ist der Zusammenbruch des Systems unvermeidlich.

Beinahe wäre es schon 2008, unter der Finanzkrise und 2010 unter der Eurokrise, so weit gekommen. Auch jetzt im Herbst 2011 hat die Situation zuletzt wieder deutlich zugespitzt. Solch ein Zusammenbruch wird jedoch nicht einfach aus heiterem Himmel heraus geschehen, sondern der zum Platzen aufgeblähte Schuldenballon bedarf nur eines kleinen Stiches mit einer Nadel, damit er platzt.

Es bedarf also für das Entstehen der zwangsläufig kommenden Welt-Schuldenkrise eines Auslösers. Man kann das Ganze auch mit einer Lawine vergleichen, welche erst dann abgeht, wenn ein zufälliger Windstoß oder Erschütterungen als Auslöser hinzukommen. Eigentlich sind als Auslöser für eine Schulden- und Deflationskrise drei Arten denkbar:


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  1. Der Zusammenbruch eines kleinen Schuldners und die Übertragung der Krise auf immer größer werdende Regionen und als Folge davon Deflation.
  2. Schuldenkrise eines großen, weltweit wichtigen Schuldners und das Entstehen großer offener Positionen am Finanzmarkt mit dem Ergebnis Deflation.
  3. Auslöser, welcher nicht unmittelbar mit dem Finanzsystem in Zusammenhang steht.

Zum ersten Auslöser erhalten Sie in der heutigen Ausgabe alle wichtigen Infos. Die weiteren Auslöser stelle ich Ihnen in den weiteren Folgen dieser Serie noch vor.

Bankrott eines kleinen Schuldners

Solch einen Auslösungsmoment hatten wir in den letzten Jahren mehrmals. Sowohl die erste größere Schuldenkrise Anfang der achtziger Jahre, als auch die Mexiko-, Asien-, Russland- und Brasilienkrise, sowie die Schuldenprobleme in Ecuador, Argentinien und in der Türkei passen in dieses Schema.

Besonders die Asien- und Russlandkrise riss immer mehr kleinere Schuldnerländer in eine tiefe Krise und 1998 wäre es, wie wir gesehen haben, schon fast zum weltweiten Schuldenkollaps gekommen.

Das gleiche passierte im Jahr 2010, als Griechenland nahe an der Zahlungsunfähigkeit stand. Das Griechenlad-Problem wurde nur durch die Rettungspakete der anderen Euro-Staaten eingedämmt. Nach Aussagen aus Finanzkreisen, stand jedoch schon im Mai 2010 das gesamte Finanzsystem vor dem Kollaps.

Ansonsten begann die Krise immer durch eine Verzögerung beim Schuldendienst, was dann schnell im Bankrott einer ganzen Region endete. Jedoch konnten die internationalen Finanzorganisationen, allen voran der IWF, das Übergreifen des Flächenbrandes auf die ganze Welt, durch großzügige Vergabe von Krediten an die betroffenen Staaten vorübergehend abwenden.

Damit konnten zwar kurzfristig die akuten Gefahren eingedämmt werden, was jedoch durch eine Vergrößerung des Schuldenproblems mit neuen Krediten erkauft wurde. Eine weitere, noch heftigere Schuldenkrise wird die unmittelbare Folge sein.

In nächster Zukunft wird durch diese scheinbaren „Hilfsprojekte“ der Kollaps auch eines kleinen Schuldners solche Ausmaße angenommen haben, dass die nötigen Gelder für ein weiteres Überbrücken des Finanzloches einfach nicht mehr aufzutreiben sind.

Sobald einmal eine Schuldenkrise ihren Lauf genommen hat, mündet sie, wie wir gesehen haben, unmittelbar in der Deflation. Egal wie es sich in absehbarer Zeit entwickeln wird: Letztlich werden die bisher verschonten Industriestaaten getroffen werden.

Dabei wäre es auch denkbar, dass dies gar nicht erst eines Bankrottes von kleinen Schuldnern bedarf, sondern dass es ein wichtiges Industrieland selbst trifft.

Was das bedeutet lesen Sie in der nächsten Folge dieser Serie.

7. Oktober 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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