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Die Krise ist überwunden. Wozu braucht man jetzt noch Gold und Silber?

In den vergangenen Tagen wurde ich mit einer interessanten Aussage konfrontiert. Ich hätte zwar vor der aufkommenden Finanzkrise und ihren Gefahren rechtzeitig gewarnt, aber im Grunde sei doch alles nicht so schlimm gewesen. Das Leben ginge weiter und alles sei irgendwie noch einmal gut gegangen. Auf den Weltuntergang warteten die einschlägigen Propheten vergeblich und auch unser Geldsystem bestehe allen Unkenrufen zum Trotz immer noch weiter. Deshalb dürfe man jetzt den Kopf nicht hängen lassen, sondern müsse weiter optimistisch in die Zukunft schauen.

Es würde mich nicht wundern, wenn in diesen Tagen viele Menschen so denken. Die massive Häme, die neuerdings in den Medien den Goldbugs wieder entgegenschlägt, deutet ein wenig in diese Richtung. Gegen eine gesunde Portion Optimismus ist auch gewiss nichts einzuwenden und es ist für uns Menschen auch einfach leichter zu überleben, wenn wir frei nach Martin Luther selbst am Tag vor dem Weltuntergang noch einen Apfelbaum pflanzen anstatt uns in Kummer und Selbstmitleid zu ergehen und den Kopf hängen zu lassen.

Auf der anderen Seite darf man aber auch nicht zu blauäugig mit dem Geschehenen umgehen. Selbst wenn man erleichtert darüber ist, dass die Finanzkrise „irgendwie“ abgewendet werden konnte, dann sollte man über das „wie“ nachdenken und die gewählten Lösungsschritte kritisch in Frage stellen. Kritisch in Frage stellen heißt weder sofort verwerfen noch blind bejubeln, sondern fordert uns auf mit all der Intelligenz, die uns Mutter Natur zur Verfügung gestellt hat, zu prüfen, ob die gefundenen und gewählten Lösungen als Problemlösung taugen.


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Die gefundene Lösung mahnt weiterhin zur Vorsicht

Und was dieses „wie“, nämlich die unheimliche und durch wirtschaftliche Produktion nicht gedeckte Aufblähung der Geldmenge, betrifft, bleiben weiterhin viele Fragen und Unsicherheiten. Wenn unser ganzes Geld- und Wirtschaftssystem nur auf Schuldkontrakten aufbaut, dann ist es durchaus gut, wenn zumindest ein Teil des eigenen Vermögens in einer Form gehalten wird, die keine Forderung darstellt. Physische Edelmetalle haben diesen Charakter. Die Goldmünze oder der Silberbarren stellen, sofern sie bar bezahlt wurden, einen Teil des Vermögens dar, auf das niemand sonst eine Forderung anmelden kann. Ihr Wert schwankt zwar, aber er kann nicht gänzlich schwinden. Das unterscheidet das Gold von einem Unternehmen das Konkurs anmelden und damit untergehen kann oder einem Schuldner (und sei es eine Bank oder auch ein Staat), der seinen Zins- und Tilgungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann.

Wer diesen bleibenden Charakter der Edelmetalle für seine persönliche Vermögensabsicherung in Anspruch nimmt, der ist deshalb keineswegs ein notorischer Schwarzseher oder gar ein pessimistischer Weltuntergangsprophet, sondern jemand, der angesichts der auch weiterhin bestehenden Gefahren eine ebenso sinnvolle wie legitime Vorsorge betreibt. Lassen Sie sich deshalb als Besitzer von physischem Gold und Silber von der aktuellen Negativpropaganda nicht verunsichern. Was der Medizinschrank im Haus oder der Erste-Hilfe-Kasten im Auto für unsere Gesundheit darstellen, das sind die Edelmetalle für das eigene Vermögen: Eine unverzichtbare Vorsorge für den Fall der Fälle – von dem man hofft, dass er nie eintreten wird.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Börsentag und grüße Sie herzlich

Ihr

Dr. Bernd Heim

11. Januar 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.