Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Die Luftverkehrsbranche boomt

Es gibt nicht viele große Flugzeughersteller auf der Welt – zu komplex ist die Materie und das benötigte technologische Wissen.

Zudem ist der Flugzeugbau sehr kapitalintensiv. Umso mehr profitieren die bestehenden Hersteller vom Boom der zivilen Luftfahrt. Laut der International Air Transport Association (IATA) soll das globale Passagieraufkommen im Jahr 2015 um 6,7% gewachsen sein.

Auch für die kommenden Jahre werden stabile Wachstumsraten zwischen 5 und 6% erwartet. Die Flugzeugauslastung dürfte 2015 laut IATA mit rund 80% einen neuen Rekordwert erreicht haben.

Flugzeugbestellungen steigen

Die Prognosen veranlassen viele Fluggesellschaften zum Ausbau ihrer Flotten. Dank des günstigen Ölpreises ist zurzeit auch das nötige Kapital für die Anschaffung neuer Flieger vorhanden.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


In dem Wissen, dass der Treibstoff nicht immer so billig bleiben wird, investieren viele Fluglinien nun auch in spritsparendere Modelle. Die größte Nachfrage kommt aus Asien. Dort wachsen die individuelle Mobilität und der Flugverkehr rasant.

Größte Profiteure sind die Platzhirsche Airbus und Boeing. Die beiden großen Flugzeugbauer planen in diesem Jahr 1.400 Auslieferungen und damit 4% mehr als im Vorjahr. Dennoch reicht das Volumen derzeit nicht, um die Nachfrage zu stillen. Der Auftragsbestand ist bei beiden Unternehmen weiter angestiegen.

Dabei ist ein hoher Auftragsbestand, der die Auslastung für mehrere Jahre sichert, typisch für die Flugzeugbauer. Von der hohen Nachfrage profitieren auch Zulieferfirmen wie MTU. Der Triebwerksbauer kann zum einen mehr neue Triebwerke an die großen Hersteller verkaufen. Zum anderen führen mehr Flugzeuge auch zu neuen Chancen im Instandhaltungsgeschäft.

Volle Auftragsbücher bergen auch Risiken

So paradox es auch klingen mag: Die gut laufenden Geschäfte bedrohen die Marktstellung der beiden Platzhirsche Airbus und Boeing. Einerseits werden potenzielle Konkurrenten von den hohen Gewinnen angelockt. Speziell in China gibt es bereits ernstzunehmende Konkurrenten, die in einigen Jahren durchaus auch Flugzeuge für den europäischen und amerikanischen Markt produzieren könnten.

Andererseits sinken die Anreize für Innovationen. Wenn die Produktion auch ohne große Anstrengungen bereits auf Jahre hinaus ausgelastet ist, sinkt der Appetit auf das Risiko durch neue Entwicklungen. Die Unternehmen könnten bestrebt sein, die Forschungsausgaben zu reduzieren, um kurzfristig höhere Gewinne zu erzielen.

Rüstungsgeschäft vor Herausforderungen

Im Rüstungsgeschäft stehen die Unternehmen im Gegensatz zur zivilen Luftfahrt vor größeren Herausforderungen. Die Rüstungsetats vieler westlicher Industriestaaten und ehemaliger Großkunden der Konzerne sind durch Sparmaßnahmen geprägt. Das gilt sowohl für die Länder des Euro-Raums als auch für die US-Regierung.

Zudem fallen wichtige Abnehmerländer wie die Golfstaaten aufgrund des niedrigen Ölpreises als zahlungskräftige Kunden zunächst aus. Zum anderen erfordert eine wachsende Anzahl von Krisen auf der Welt moderne Kriegsausrüstung. Hier kann schnell eine Aufrüstungsspirale in Gang gesetzt werden, von der die Flugzeugbauer profitieren können.

Eine neue Herausforderung für die Hersteller von Rüstungsgütern sind die modernen Formen der asymmetrischen Kriegsführung, die völlig neue Anforderungen an die Flugobjekte stellt. Um technologisch mithalten zu können, müssen hohe Beträge in Forschung und Entwicklung investiert werden.

27. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Volker Gelfarth. Über 344.000 Leser können nicht irren.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt