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Die Papierhersteller rechnen mit Erholung

Die letzten Jahre waren für die Papierindustrie gekennzeichnet durch eine extrem schwache Nachfrage und erhöhtem Preisverfall. Doch jetzt erwartet die Papierindustrie, dass sich die Erholung der Konjunktur in Europa fortsetzt.

Begünstigt wird diese Annahme durch die erneute Besserung des Geschäftsklimaindex, der als wichtiger Indikator für die konjunkturelle Entwicklung gilt und im März auf 107,9 Punkte gestiegen ist. Das ist der höchste Stand seit Juli 2014. Die Unternehmen waren wieder zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage.

In Asien und den USA dürfte das Wirtschaftswachstum ebenfalls andauern. Damit sollte die Nachfrage nach Papier insgesamt zunehmen. Trotzdem wird es aber noch ein schwieriges Jahr werden, weil Überkapazitäten und starker Wettbewerb die Branche weiter belasten.


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Für das laufende Jahr rechnen die Hersteller mit einem Anstieg der Produktion von Papier, Karton und Pappe um rund 3%. Die Preise für Feinpapier dürften infolge der anziehenden Nachfrage steigen, und die Märkte für Spezialpapier sollten sich verbessern. Aber auch der Bereich Holzprodukte profitiert von der regen Bautätigkeit.

So baut Stora Enso für rund 43 Mio € am finnischen Standort Varkaus ein Werk zur Herstellung von großflächigen LVL-Elementen (Laminated Veneer Lumber), um damit das Produktportfolio im Bereich Holzbau deutlich zu erweitern.

Konsolidierung, neue Geschäftsfelder und Spezialisierung

UPMs europäisches Papiergeschäft leidet nach wie vor unter den vorhandenen Überkapazitäten. Dem begegnet der Konzern mit der dauerhaften Kapazitätsreduzierung bei Publikationspapieren um weitere 800.000 Tonnen. Dafür werden in Frankreich, Finnland und Großbritannien Papiermaschinen stillgelegt. Andererseits erschließt sich UPM neue Einnahmequellen.

In Finnland wurde beispielsweise mit der kommerziellen Produktion von Biokraftstoffen aus Holz begonnen. Die Anlage wird jährlich rund 120 Mio Liter des sogenannten „UPM BioVerno Diesel“ erzeugen. Als Rohstoff dient rohes Tallöl, das als Reststoff in der Zellstoffindustrie anfällt.

Mayr-Melnhof hat sich schon frühzeitig und ausschließlich auf die Kernbereiche Karton und Packaging konzentriert. Die Division Karton ist weltweit führend in der Herstellung von Karton auf Recyclingpapierbasis, und MM-Packaging ist Europas größter Hersteller von Faltschachteln. Ein breites Leistungsspektrum, Innovation und Effizienzsteigerungen bestimmen die erfolgreiche Entwicklung der beiden Divisionen.

Wie haben sich unsere Unternehmen entwickelt?

UPM zeigt seit einem Jahr keine Schwäche, trotzt dem konjunkturellen Umfeld und konnte in diesem Zeitraum einen Kursgewinn von 44% verbuchen. Auch insgesamt hat sich die Branche recht positiv entwickelt.

Ein Investor, der gleichmäßig in allen Unternehmen investiert gewesen wäre, hätte damit eine Performance von über 20% erzielt – dazu kämen dann noch die Dividenden. Im gleichen Zeitraum hätte es der S&P 500 nur auf 11% gebracht. Bis auf Staples liegen alle Unternehmen auch seit Anfang des Jahres im Plus.

26. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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