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Die Probleme mit privaten Schulden

Wie wenig viele Menschen von den Krisen der letzten Jahre gelernt haben, wurde nun wieder in einer Studie des Bankenfachverbandes deutlich:

Danach wählen – unabhängig vom Einkommen – ein Viertel der Menschen einen Ratenkredit um Konsumgüter zu kaufen, auch wenn sie diese sofort bezahlen könnten.

Besonders drastisch ist dieser Trend zum Schuldenmachen weiter beim Autokauf: 75 Prozent der Neuwagen und sogar 85 Prozent der Gebrauchtwagen werden mit Schulden gekauft.

Weiter kam in der Studie heraus, dass die Hälfte der Konsumgüter ohne die Möglichkeit der Ratenzahlung gar nicht gekauft worden wäre – daran sehen Sie, wie sehr unsere Konjunktur vom privaten Schuldenmachen abhängt und wie stark die Wirtschaft einbrechen wird, wenn dieses Schuldenmachen in der Krise nicht mehr möglich sein wird.


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Doch für Sie sind Schulden ein enormes Risiko: In einer Krise werden Kredite aller Art von den Kreditgebern rabiat eingetrieben. Schnell steht dann der private Bankrott im Raum. Deshalb warne ich schon seit Jahren vor Schulden. So schrieb ich schon im Sommer 2009:

„Es gibt wohl kaum eine Warnung, die wichtiger ist als die vor Schulden. Während viele Menschen heute irrtümlich annehmen, Schulden machen wäre schlau, da die Schulden in einer Hyperinflation entwertet würden, machen sie die Rechnung ohne den Wirt und das ist die Deflation.

In einer Deflation werden Kredite real aufgewertet, da der Kaufwert des Geldes steigt. Sie müssen also immer mehr arbeiten, um den Schuldendienst sicherstellen zu können. Ist Ihnen das nicht mehr möglich, schreitet die Bank sehr schnell zur Zwangsvollstreckung des Pfandgutes.

Schulden verschlimmern sich noch in der Krise

Doch selbst wenn Sie den Schuldendienst noch leisten können, reicht es für Banken oftmals aus, wenn sich Ihre Lebensumstände ändern, um den Kreditvertrag zu kündigen. Da kann es schon ausreichen, dass Sie arbeitslos werden und deshalb die Bank auf eine Zwangsversteigerung Ihrer Immobilie drängt.“

Sie sollten deshalb diesem Trend zur Verschuldung nicht nachgehen und lieber Konsumgüter sofort bezahlen – oder eben wenn die Finanzen dafür nicht reichen, auf den Kauf verzichten. Es ist ein großer Irrtum zu meinen, Ihre Schulden würden sich bei einem Crash in Luft auflösen – das Gegenteil ist der Fall.

Viel besser ist es, das Geld zu sparen und sicher anzulegen. Dabei ist eine ausgewogene Mischung unverzichtbar. Aktien sollten dabei aber nur einen kleinen Anteil ausmachen, denn das Risiko an den Börsen ist weiterhin hoch.

Das gilt auch auf dem in dieser Woche deutlich gesunkenen Kursniveau, bei dem der DAX auf deutlich unter 5.400 Punkte abgerutscht ist.

Besonders stark unter Druck standen erneut die Banken und Versicherungen und der Absturz ist noch nicht vorbei, denn die Aussichten für diese Branche trüben sich weiter ein.

25. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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