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RWE-Aktie: Profitiert kurz vor Weihnachten vom Verkaufsdeal mit Ungarn

RWE-Aktie notiert wieder ganz gut, ist langfristig aber schwierig

Die RWE-Aktie [WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129] ist, nachdem sie im Dezember konstant gefallen war, nun kurz vor Weihnachten wieder auf einem leichten Aufwärtstrend. Dies könnte mit dem Verkauf aller Anteile an der FOGAZ-Gruppe aus Ungarn durch RWE zusammenhängen. Am Montag den 23. Dezember, also einen Tag vor Heiligabend liegt der Kurs bei rund 26,30 €.

RWE Tool

Der ungarische Energieversorger MVM übernimmt die 49,83 Prozent an FOGAZ, die bisher RWE hielt. Weitere Anteile hält die Stadt Budapest. Der Kaufpreis liegt bei umgerechnet 137 Millionen Euro und muss von den Behörden, die dem Deal zustimmen müssen, noch abgesegnet werden. Im ersten Halbjahr des vor der Tür stehenden neuen Jahres 2014 soll das Geschäft dann wirksam werden.


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FOGAZ hat in zehn Verwaltungsbezirken Ungarns, darunter auch Budapest, der Hauptstadt des Landes, mehr als 820.000 Kunden und mehr als 1.000 beschäftigte Mitarbeiter. Die Länge des FOGAZ-Gasnetzes beträgt rund 5.800 Kilometer.

RWE-Aktie wie alle Aktien von Energieversorgern gerade kritisch

Wie lange dieser leichte Aufwärtstrend anhält wird sich zeigen. Die Analysten stehen der RWE-Aktie ebenso wie auch allen anderen Wertpapieren aus dem Energiesektor gerade eher kritisch gegenüber.

Schon in den letzten Monaten hatte es die Aktie nicht leicht und kämpft sich gerade aus dem Kurstief wieder hoch, das im Spätsommer bei 20,48 € lag. So richtig Gas gibt das Papier dabei aber nicht, sondern hat immer wieder mit Widerständen zu kämpfen.

Viele Neuerungen in der Politik machen im Zuge der Energiewende deutlich, dass harte Zeiten auf die Versorger zukommen werden. In der konventionellen Stromversorgung liegt viel Verlustpotential für den Konzern und seit der japanischen Atomkatastrophe in Fukushima im Jahr 2011 und dem daraufhin beschlossenen Atommoratorium der Bundesregierung haben die Konzerne eh schwer zu kämpfen. Bis zum Jahr 2016 muss RWE aus Kostengründen 10.000 Stellen abgebaut haben – kein leichtes Unterfangen für den Konzern.

Straffes Sparprogramm beim RWE-Konzern

Für das Jahr 2014 hat RWE angekündigt, starke Einsparungen bei Lohnerhöhungen machen zu wollen. Auch die Dividende wurde in diesem Jahr bereits halbiert, was die Aktie für Anleger gerade noch unattraktiver macht.

Zwar gibt es immer wieder ein paar gute Nachrichten, wie vor einigen Wochen, dass der Konzern Arbeitsplätze nach Indien verlagern möchte, um Kosten zu sparen, oder wie jetzt der aktuelle Verkauf an die FOGAZ-Gruppe, die den Kurs pushen. Bisher haben sich diese Informationen aber selten als langfristig hilfreich herausgestellt. Auch beim aktuellen, kleinen Aufwärtstrend bleibt abzuwarten, wie lang er sich halten wird, bevor den Konzern in naher Zukunft wieder der nächste Dämpfer ereilt.

23. Dezember 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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