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Die Siemens-Aktie bleibt eine Enttäuschung

Wenn Sie heute auf den Kurs der Siemens-Aktie schauen, werden Sie ein deutliches Minus sehen. Denn heute wird die Dividende vom Kurs abgeschlagen. Traditionell überweist Siemens als erstes DAX-Unternehmen im Kalenderjahr die Ausschüttung an seine Aktionäre.

Enttäuschende Kursentwicklung

Für das zurückliegende Geschäftsjahr erhalten die Anteilseigner eine Dividende in Höhe von 3,30 Euro je Aktie – 10% mehr als im Vorjahr. Dies entspricht einer ordentlichen Dividendenrendite von über 3%.

Mit der Kursentwicklung hingegen können vor allem langjährige Aktionäre nicht zufrieden sein. Am langfristigen Chart können Sie die Berg- und Talfahrt deutlich erkennen.

siemens

Zu Beginn dieser Woche „schaute“ die Notierung zwar kurz über die runde 100-Euro-Marke. Der Sprung über diese Barriere misslang aber erneut – wie schon Anfang letzten Jahres und im Jahr 2011.


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Von ihrem Allzeithoch, das sie währende des Börsenbooms im Jahr 2000 bei 130 Euro markiert hatte, ist die Siemens-Aktie nach wie vor ein gutes Stück entfernt.

Gewinn geht deutlich zurück

Die aktuellen Geschäftszahlen, die der Münchener Konzern bei der gestrigen Hauptversammlung vorlegte, geben wenig Anlass zur Hoffnung, dass sich an dieser enttäuschenden Kursentwicklung etwas ändert. Vor allem das Energiegeschäft bereitet Probleme.

Zwar stieg der Umsatz im ersten Geschäftsquartal um 3% auf 17,4 Mrd. Euro. Beim Gewinn gab es hingegen einen deutlichen Rückschlag.

Wegen des schwachen Abschneidens der Sparten Power & Gas und Medizintechnik verdiente Siemens mit 1,1 Mrd. Euro unter dem Strich ein Viertel weniger als im Vorjahr. Zudem blieb der Auftragseingang um 13% hinter dem Vorjahreswert zurück.

Konzernumbau soll Besserung bringen

Entsprechend harsch war auf dem Aktionärstreffen die Kritik an Vorstandschef Joe Kaeser. Ausgerechnet die beiden Geschäftsbereiche, die im Vorjahr noch die höchsten Gewinne abgeworfen hatten, enttäuschten. Richten soll es nun neues Personal.

Die Chefs der Sparten Medizintechnik und Energie nehmen ihren Hut. Zudem soll ein radikaler Konzernumbau Besserung bringen. Unter anderem plant das Unternehmen eine Ausgliederung des Medizintechnik-Geschäfts.

Ein weiterer Kritikpunkt auf der Hauptversammlung war die kostspielige Übernahme des Öl-Ausrüsters Dresser-Rand, die Siemens letztlich mehr als 6 Mrd. Euro kosten wird.

Durch den Zukauf will der Konzern sein Energiegeschäft in den USA stärken. Angesichts des stark gefallenen Ölpreises erscheint der Zeitpunkt für die Übernahme aber zumindest ausgesprochen unglücklich.

Für Sie als Anleger gibt es aussichtsreichere Alternativen

Siemens hat viele Probleme, die der Konzern erst einmal lösen muss. Vor diesem Hintergrund sehe ich keine allzu großen Chancen, dass sich an der langfristig enttäuschenden Kursentwicklung etwas ändert.

Allein die Tatsache, dass die Siemens-Aktie vor 15 Jahren schon einmal auf einem deutlich höheren Kursniveau lag als heute, spricht für mich Bände.

Für Sie als Anleger heißt das: Der Aktienmarkt hält für Sie weit aussichtsreiche Anlagemöglichkeiten bereit als die Siemens-Aktie.

28. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.

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