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Die unmögliche Griechenland-Rettung

Vor einigen Tagen war Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in Athen. Im Gepäck hatte Schäuble ein 100 Mio. Euro Unterstützungsprogramm speziell für den griechischen Mittelstand. Und was gab es als Dank? Wütende Proteste auf den Straßen.

Dennoch hält Schäuble weiter an der Planung fest, dass dieses Land zu retten ist. Ein Schuldenschnitt kommt für ihn nicht in Frage – und das gilt für jetzt also die Zeit vor der Bundestagswahl und auch für die Zeit nach der Bundestagswahl.

Immer mehr Wirtschaftsexperten und sogar Koalitionspolitiker sehen das jedoch anders. Euro-Kritiker und FDP-Bundestagsabgeordneter Frank Schäffler sagt zum Thema:

„Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche, dass sich man entweder über einen Schuldenschnitt oder über ein drittes Hilfspaket für Griechenland unterhalten muss.“

Damit spricht Schäffler eine unbequeme Wahrheit aus, die sonst so im politischen Berlin nicht zu hören ist. Für mich ist es schon seit längerem klar, dass der bis jetzt eingeschlagene Weg der Hilfen nicht final zum Erfolg führen wird.


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In diesem Jahr wird die Schuldenquote in Griechenland wohl auf 175% steigen. Dies bedeutet: Die Schulden in Griechenland belaufen sich auch 175% der jährlichen Wirtschaftsleistung.

Schon beim Überschreiten der 100%-Marke über einen längeren Zeitraum bekommen Länder massive Finanzierungsschwierigkeiten.

Senkung der griechischen Schulden sind eine Illusion – für die wir bezahlen werden

Durch die Troika aus EU, EZB und IWF ist vor geraumer Zeit einmal das Ziel ausgegeben worden, diese Schuldenquote bis 2020 auf nur noch 110% zu senken. Das ist schon jetzt als illusorisch zu betrachten.

Vor allem auch, weil nun in Griechenland immer neue Finanzierungslöcher auftun. Schon gibt es Gerüchte aus Brüssel, wonach allein die griechischen Banken noch einmal weitere 10 Mrd. Euro benötigen.

Da sind die 100 Mio. Euro als Anschubfinanzierung von Bundesfinanzminister Schäuble nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein, der vor allem in dem aktuell heißen Sommertagen sehr schnell verdunstet in dem südeuropäischen Land.

Im Übrigen reagierte Schäuble in Athen nahezu abweisend bei Fragen nach einem Schuldenschnitt.

Er riet den anwesenden Journalisten diese Fragen doch einfach zu unterlassen. So kann man als Politiker auch mit unbequemen Fragen umgehen.

Keine Frage: das politische Kalkül dahinter ist mehr als klar. Vor der Bundestagswahl soll das Bild der perfekt laufenden Euro-Rettung nicht mehr getrübt werden.

Für Investoren heißt das ganz klar: das dicke Ende der scheiternden Euro-Rettung steht uns dann im kommenden Jahr bevor.

Und dann sind auf jeden Fall auch deutsche Steuergelder verloren – auch noch so eine unbequeme Wahrheit, von der Sie aktuell so wenig hören.

22. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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