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Die Unterschiede zwischen Ost und West bei der gesetzlichen Rente

Bei den Renten treten die Unterschiede zwischen Ost und West am deutlichsten hervor.

Die Regierung geht diese Unterschiede an. Aber nicht nur in diese Richtung haben die kritischen Meinungen und Kontroversen ihre Berechtigung.

Unterschiede Ost und West: Heute noch zu spüren

Während viele Bundesländer im Westen ihre gesetzliche Rente vielleicht in geringerer Höhe als einige „Leidensgenossen“ im Osten ausgezahlt bekommen, gibt es trotz Solidaritätsbeitrag auch heute bei den Löhnen noch eine nicht gerechtfertigte Kluft in die andere Richtung.

Arbeitnehmer im Osten bekommen noch immer im Schnitt pro Stunde deutlich weniger ausgezahlt.

Man kann auch sagen, sie müssen wesentlich länger fürs gleiche Geld arbeiten, damit am Monatsende unter dem Strich etwas übrig bleiben kann für die Familie mit mehreren Kinder.

Aber nun gut. Die Koalition geht den Ost- West Vergleich an, so ist wenigstens sichergestellt, dass sich ganz allmählich etwas tut auf dem Sektor der Angleichung zwischen den Menschen in Ost und West, damit es endlich nicht mehr diese gravierenden Unterschiede geben kann, die bisher nicht nur für die gesetzliche Rente gelten.

Koalition geht Ost-West-Vergleich an beim Thema „Gesetzliche Rente“

Es ist immer eine Frage des Standpunktes, ob die Debatten im Bundestag wirklich einen effektiven Nutzen für die Rentner der Zukunft haben werden.

Denn auch im Bundesland mit dem höchsten Satz für die Gesetzliche Rente wird es zunehmend schwieriger, das Leben mit den Geldern aus den Rentenkassen zu meistern.


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Egal, wo man als Rentner also wohnen mag. Je frühzeitiger man sich darum kümmert, später nicht nur auf den Staat angewiesen zu sein, desto ruhiger kann man auf die Zeit nach der Arbeit hinfiebern.

Und die Möglichkeiten sind weiß Gott zahlreich, so dass für jeden Verbraucher im Grunde das richtige Produkt dabei sein sollte.

Viele Unternehmen bieten die Chance, die Gesetzliche Rente um eine Betriebsrente zu erweitern und deutlich bessere Aussichten auf einen erfüllten Rentneralltag zu schaffen.

Die Riester Rente und das Modell Rürup können ebenfalls gute Alternativen darstellen, mit denen sich die Arbeitnehmer weniger Sorgenfalten machen müssen und schon heute ausrechnen können, was ihnen später zur Verfügung stehen wird.

Die monatlichen Beiträge bestimmen, wie groß die Sprünge sein werden, die man später machen kann. Und dann müssen Sie noch die Steuern bedenken.

Rente und Steuern: Ein unleidliches Thema

Rente und Steuern – diese Kombination macht vielen Rentner Angst. Und diese Angst vor dem Finanzamt ist auch nicht ganz unbegründet.

Denn während der zu versteuernde Anteil z. B. der gesetzlichen Rente früher bei einem 65-jährigen bei 27 % lag, muss ein Neurentner des Jahres 2010 bereits 60 % der Rente versteuern.

Ab dem 2. Rentner-Jahr werden dann die im 1. Jahr nicht versteuerten 40 % als lebenslanger Freibetrag festgelegt, sodass alle Rentensteigerungen der Zukunft voll steuerpflichtig sind.

Altersentlastungsbetrag

Rentner genießen allerdings Steuererleichterungen im Alter. Zum einen ist das der Altersentlastungsbetrag. Vor 2005 betrug dieser Altersentlastungsbetrag 40 % der entsprechenden Einkünfte, maximal jedoch 1.900 Euro.

Im Zuge der Rentenreform wird dieser Freibetrag jedoch seit 2005 schrittweise abgebaut: In den ersten 15 Jahren um jeweils 1,6 Prozentpunkte und der Höchstbetrag um 76 Euro pro Jahr, in den darauf folgenden 20 Jahren um jeweils 0,8 Prozentpunkte bzw. um 38 Euro jährlich.

Im Jahr 2010 sind damit 30,4 % der Einkünfte begünstigt, nach oben begrenzt auf 1.444 Euro. Versorgungsbezüge im öffentlichen Dienst (z. B. Ruhegehalt bei Beamten) oder in der privaten Wirtschaft (Betriebsrenten) kommen ebenfalls in den Genuss einer Steuervergünstigung, des sogenannten Versorgungsfreibetrages.

Aber auch dieser Bonus für Rentner wird bis zum Jahr 2040 langsam abgeschmolzen.

Rente und Steuern bei der privaten Rentenversicherung

Großzügig ist die Steuer-Regelung bei einer Rente aus einer privaten Rentenversicherung.

Wer mit 65 als Alleinstehender in Rente geht und seine Vorsorge nur privat bestreiten würde, könnte monatlich aus Versicherungen, die er für die private Vorsorge abgeschlossen hat, mehr als 4.000 Euro Rente beziehen und würde als Alleinstehender keinen Cent Steuern zahlen – Verheiratete wären sogar mit mehr als 8.000 Euro Rente steuerfrei dabei.

Anders sieht es aus, wenn Rentner heute bereits eine staatlich geförderte Rente erhalten – hier greift die Steuer – nach Abzug des Altersentlastungsbetrages – schon eher zu.

So sind die Erträge aus einer Riester-Rente zu 100 % steuerpflichtig, Betriebsrentner und Pensionäre kannten die höhere Steuer auf Ihre Rente ohnehin schon immer, denn ihre Rente wurde nach Abzug der Freibeträge schon immer zu 100 % der Steuer unterworfen.

Wenn Sie eine Rürup-Rente bekommen, ist die Steuer ein nicht ganz so heißes Thema. Die Rente müssen Rentner des Jahrgangs 2010 wie die gesetzliche Rente mit 60 % versteuern.

3. November 2008

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Annette Bauer
Von: Annette Bauer.