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Die US-Gewinner und die Sieger-Strategie im 1. Halbjahr

Am Montag hatte ich für Sie die Performance der Finanzmärkte im ersten Halbjahr untersucht und dabei die maßgeblich verantwortlichen Mega-Trends heraus gearbeitet.

Auch wenn nicht allen Aktienmärkten Zuwächse gelangen, so kann die Aktie doch als der Gewinner der ersten sechs Monate 2013 bezeichnet werden.

Dividendentitel profitierten von der aus den Anleihe- und Rohstoffmärkten fließenden Liquidität. Mega-Trends werden von den Großinvestoren generiert und gelenkt.

Nachdem ich gestern dann die Tops & Flops der deutschen Marktindizes aufgezeigt habe, folgen heute, wie versprochen, die Gewinner und Verlierer an der Wall Street sowie die Strategie, die diese Aktienmärkte geschlagen hat.

Top & Flops in den USA

Dow Jones Industrial Average (+15,2%):

Im amerikanischen Leitindex feierte Computerhersteller Hewlett Packard mit einem Plus von +81,3% so etwas wie eine Wiederauferstehung. Auf den weiteren Plätzen folgen der Flugzeugbauer Boeing (+37,2%) und das Kreditkartenunternehmen American Express (+31,9%).

Auf der Verliererstraße wären Sie mit dem Aluminiumproduzenten Alcoa (-8,0%) und dem Baumaschinenhersteller Caterpillar (-5,0%) gewesen. Der dritte Flop ist in Wirklichkeit keiner: IBM legte +0,7% zu.

Diese ersten Zahlen veranschaulichen schon recht gut, warum die Wall Street zu den Aktienbörsen mit der besten Performance im ersten Halbjahr zählte.

S&P 500 (+14,5%):

Dieser Index umfasst die 500 US-Unternehmen mit der größten Marktkapitalisierung.

Hier machten die Elektronik-Handelskette Best Buy (+142,1%), der Videoverleiher Netflix (+136,3%) und Chip-Entwickler Micron Technology (+133,8%) das Rennen.

Unter den Flops finden sich 3 Aktien aus dem gebeutelten Rohstoffsektor:  Minenwert Cliff Natural Resources (-54,3%), der Kohleminenwert Peabody Energy (-42,3%) sowie der Gold- und Kupfer-Explorer Newmont Mining (-33,5%).

S&P SmallCap 600 (+17,8%):

Im US-Nebenwerte-Index machten das Transportunternehmen Arkansas Best (+148,4%), der Anbieter drahtloser Kommunikation Neutral Tandem (+129,5%) und die Juwelierkette Zale Corp. (+124,1%) so richtig „Betrieb“.


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Unerquicklich dagegen die Entwicklung des Vertreibers von Frauenmode Coldwater Creek (-48,0%), des Telekommunikationsanbieters Cincinnati Bell (-41,7%) und des Software-Entwicklers Ebix (-41,3%).

Nasdaq 100 (+11,6%):

Unter den 100 größten Technologieaktien legten Videoverleiher Netflix mit +136,3% am stärksten zu.

Beinahe ebenso gut lief es für Chip-Entwickler Micron Technology (+133,8%). Beide Titel dominierten auch den S&P 500. Pharmakonzern Vertex Pharmaceuticals gewann +95,2%.

Dass der größte Verlierer Randgold Resources (-33,6%) ein Gold-Explorationsunternehmen ist, überrascht wohl kaum. Doch hätten Sie an dieser Stelle Apple als den drittgrößten Flop mit einem Minus von -22,2% erwartet?

Vermutlich nicht. Chartanalyse-Trends-Leser, die schon länger dabei sind, wissen, dass ich bei diesem Titel schon im November 2012 zum Verkauf geraten habe – kein so schlechter Tipp.

Dazwischen tummelt sich mit F5 Networks (-28,4%) ein Anbieter von Netzwerktechnologie.

Europa hinkt deutlich hinterher

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf den europäischen Aktienmarkt. Hier bietet sich der EuroSTOXX 50 (-0,9%) an, der die 50 größten Gesellschaften in Europa abbildet.

Beste Aktie ist wiederum ein deutscher Titel: Der im MDAX enthaltene Flugzeugbauer EADS (+40,4%) liegt hier im 1. Halbjahr in Front.

Auf den weiteren Rängen folgen der niederländische Chiphersteller ASML mit +27,1% und das französische Kosmetikunternehmen L’Oreal mit einem Zuwachs von +19,5%.

Größter Verlierer ist mit ArcelorMittal (-33,6%) ein weiterer Stahlproduzent (in Deutschland Salzgitter). Dann folgen mit der italienischen Enel (-23,1%) und der deutschen RWE ST (-21,5%) zwei Versorger.

Momentum-Trader schlägt mit +22% Wertzuwachs die traditionellen Märkte

Die von mir gestern und heute dargestellten Marktsegmente repräsentieren recht gut die Entwicklung der Aktienmärkte in Europa, den USA und Deutschland.

Wenn wir einen Durchschnitt der von mir genannten Indizes berechnen, erhalten wir folgende Performance-Werte: USA +14,8%, Deutschland +11,1% und Europa -0,9%. Selbst der Zuwachs deutscher Aktien ist für sechs Monate ein exzellenter Wert.

Mit der in meinem Börsendienst Momentum-Trader verfolgten Strategie („Gewinne mit Wachstumaktien“) habe ich diese Märkte im ersten Halbjahr 2013 noch deutlich übertroffen. Meine Leser können für sich einen Wertzuwachs von +22,0% verbuchen.

Im Momentum-Trader filtere ich mit einem von mir entwickelten Screening die fundamental stärksten Wachstumsaktien aus und suche mit Hilfe der Charttechnik nach dem optimalen Kauf- und Verkaufszeitpunkt.

Nachfolgend die Bilanz der im Momentum-Trader-Depot enthaltenen Wachstumswerte (maximal werden 8 Titel aufgenommen): +53,0% / +48,4% / +37,8% / +32,7% / +11,9% / +9,9% und +5,6%. Die Namen dieser Unternehmen darf ich hier aus rechtlichen Gründen natürlich nicht preisgeben.

Übrigens habe ich im Momentum-Trader-Depot seit November 2012 vornehmlich auf US-Aktien gesetzt. Die oben dargelegte Halbjahresbilanz bestätigt, dass ich damit goldrichtig lag.

Die Gewinner meiner Strategie sehen beispielsweise so aus…

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Top-Performer Nr. 1 des Momentum-Trader-Depots im 1. Halbjahr 2013

Wie Sie im Chart sehen, lag die Performance der Top-Aktie im Momentum-Trader-Depot Mitte Mai sogar schon einmal bei +70%.

An der eingezeichneten Abwärtstrendlinie können Sie sehr schön erkennen, dass die Aktie nach der darauf folgenden, ausgiebigen Konsolidierung derzeit „auf dem Sprung“ nach oben ist.

Allein bis zum Erreichen des bisherigen Jahreshochs winken bereits +13% Gewinn. Ich erwarte indes noch einen deutlichen Anstieg darüber hinaus. Ein Investment lohnt sich also noch immer.

… oder auch so:

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Top-Performer Nr. 2 des Momentum-Trader-Depots im 1. Halbjahr 2013

In diesem Chart sehen Sie eine der für Wachstumsaktien typischen (aber nicht gerade häufigen) Chartformationen, nach denen ich im Momentum-Trader akribisch fahnde: Die Tasse mit Henkel.

Diese Formation verspricht in aller Regel exzellente Kursgewinne – die Entwicklung der Aktie belegt das wieder einmal.

Auch an diesem Titel halte ich für meine Leser fest: Wie Sie an dem eingezeichneten gelben Rechteck erkennen, „probt“ der Depotwert gerade den erneuten Ausbruch nach oben. Auch hier erwarte ich – trotz des bereits erreichten Niveaus – weitere, deutliche Zugewinne.

Als langjähriger Leser von Chartanalyse-Trends kennen Sie meine Philosophie, auf Gewinner und nicht auf Verlierer zu setzen. Die hier gezeigten Charts machen klar, was damit gemeint ist.

3. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.