Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Die wahren Gründe für die Abspaltungswünsche Kataloniens

Spaniens Zentralregierung – und damit Brüssels verlängerte Arm – hat beim Katalonien-Referendum gezeigt, was sie tatsächlich von Demokratie hält:

Wähler und Demonstranten wurden in einer wahren Gewaltorgie niedergeknüppelt.

Inzwischen wissen Sie, dass es überall in Europa separatistische Bewegungen gibt, die dem EU-Moloch den Rücken kehren wollen.

Ade Vielfalt in Einheit

Bedenken Sie: Die viel gepriesene und viel erhoffte europäische Vielfalt in Einheit scheint in weiterer Ferne als jemals zuvor.

So mahnte schon 1995 der deutsch-britische Soziologe, Politiker und liberale Vordenker Ralf Dahrendorf:

„Die Währungsunion ist ein großer Irrtum, ein abenteuerliches, waghalsiges und verfehltes Ziel, das Europa nicht eint, sondern spaltet.“

Vergessen sollten wir in diesem Zusammenhang auch nicht das gewalttätige Auseinanderbrechen der einstigen Staatengebilde des ehemaligen Jugoslawien und der Sowjetunion in einzelne, souveräne Nationalstaaten.

Knüppel-Demokratie in Spanien

Doch zurück zu Katalonien. Zurück zur Knüppel-Demokratie der spanischen Zentralregierung.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Fakt jedenfalls ist, dass die doch so großen europäischen demokratischen Staatenlenker das eigene Volk mit allen Mitteln bekämpfen, wenn es nicht so spurt, wie es soll.

Katalonien ist das beste Beispiel dafür.

Die wahren Gründe für die Abspaltungswünsche Kataloniens

Darüber, warum sich Katalonien vom Mutterland tatsächlich abspalten will, wird nicht viel gesprochen.

Schon 2013 gab es recherchierbare Hintergründe, die wir Ihnen keinesfalls vorenthalten möchten.

Katalonien, die wohlhabende und stärkste Region Spaniens, mit seiner Hauptstadt Barcelona und den 7 Millionen Einwohnern, will nicht länger für die Schulden der Zentralregierung aufkommen müssen.

Das stärker industrialisierte, exportorientierte und reiche Katalonien zahlt jährlich mindestens 12 Milliarden Euro mehr an Steuern, als es an Leistungen zurückerhält.

Und erwirtschaftet gar ein Fünftel des gesamten spanischen Wirtschaftsaufkommens.

Katalonien, ein neuer Staat in Europa

Deshalb rief im September 2012 die Unabhängigkeitsbewegung Katalanische Nationalversammlung (ANC) zu einer Massenkundgebung unter dem Motto „Katalonien, ein neuer Staat Europas“ in Barcelona auf, der fast zwei Millionen empörte Menschen folgten.

Das Ziel war, innerhalb der nächsten vier Jahre ein Unabhängigkeits-Referendum anzusetzen, auch wenn die Separatisten bei den Regionalwahlen im November 2012 die absolute Mehrheit verfehlten.

2017 war es dann soweit.

Die Madrider Zentralregierung drohte damals bereits mit der Anrufung des Verfassungsgerichts, um diese Volksbefragung zu unterbinden, denn nur sie besitzt das Verfassungsrecht, ein Referendum durchzuführen.

Auch das fand so statt, wie Sie wissen.

Das „korrupte, neoliberale“ Spanien

Es ist so: Die Unabhängigkeit Kataloniens wäre der Super-GAU für die Zentralregierung in Madrid.

Selbst König Juan Carlos machte sich ernsthafte Sorgen, denn auch die über zwei Millionen Einwohner im Baskenland wittern Morgenluft. Dort gewinnen die Separatisten immer mehr die Oberhand.

Man wolle sich von dem „korrupten und neoliberalen Spanien“ trennen, ließen Vertreter der nationalistischen Bildu-Partei verlauten.

Sie steht der baskischen Untergrundorganisation ETA nahe, die für eine baskische Unabhängigkeit kämpft.

12. Oktober 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Guido Grandt. Über 344.000 Leser können nicht irren.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt