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Die wichtigsten Übernahmen im Technologie-Sektor in 2014

In jedem Jahr kristallisieren sich unterschiedliche Trends und Themen heraus, die für Investoren wichtig sind.

Als aufmerksamer Beobachter der Finanzmärkte ist Ihnen vielleicht die Stärke von Technologie-Aktien im vergangenen Jahr aufgefallen. Eine weitere Auffälligkeit war die Zunahme der Übernahmeaktivitäten in diesem Sektor.

Heute möchte ich Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Übernahmen im Technologie-Sektor in 2014 geben.

Facebook kauft sich mit WhatsApp eigenen Kurznachrichtendienst ein

Am meisten Aufsehen erregt hat die Übernahme des Handy-Kurznachrichtendiensts WhatsApp durch den Social–Network-Anbieter Facebook. Der Deal im Umfang von ganzen 22 Milliarden US-Dollar wurde im Februar verkündet.

Facebook zahlte den Kaufpreis durch eine Barkomponente in Höhe von knapp 5 Milliarden US-Dollar sowie 178 Millionen Facebook-Aktien.


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Die WhatsApp-Übernahme wurde angesichts des hohen Kaufpreises von vielen Analysten kritisch betrachtet. Im Dezember hatte WhatsApp rund 400 Millionen Nutzer. Umgerechnet hat Facebook für jeden Nutzer also im Durchschnitt 55 US-Dollar bezahlt.

Nach jüngsten Schätzungen hat WhatsApp im abgelaufenen Jahr jedoch gerade einmal einen Umsatz von 3 Cents pro Nutzer erzielen können. Facebook gibt sich nach außen hin jedoch weiter unbesorgt.

Man habe WhatsApp schließlich gekauft, um eine eigene Kurznachrichten-Applikation zu besitzen, was für die langfristige Unternehmensstrategie wichtig sei. Wie genau Facebook die WhatsApp-Nutzer in Zählbares – sprich: Gewinne – ummünzen will, hat das Unternehmen bisher nur vage angedeutet.

Ambitioniert erscheinen jedenfalls die Zielsetzung, zunächst einmal die Anzahl der WhatsApp-Nutzer auf eine Milliarde steigern zu wollen.

Apple steigt mit Beats Music-Übernahme ins Musik-Streaming-Geschäft ein

Im Mai hat die Nachricht über den Einstieg von Apple in die Musik-Streaming-Industrie für Aufsehen gesorgt. Dazu hat Apple die Firma Beats Music zu einem Kaufpreis von rund 3 Milliarden US-Dollar übernommen.

Die Firmengründer Jimmy Lovine und Dr. Dre – ein in den USA sehr erfolgreicher Rapper – sind im Zuge des Deals zu Apple gestoßen und werden Beats Music weiterhin repräsentieren.

Eine Parallele zum Facebook/WhatsApp-Deal ist jedenfalls unverkennbar: Auch Apple zahlte wahrlich keinen Schnäppchenpreis für sein Übernahmeziel. Beats Music zählte bei Bekanntgabe des Deals gerade einmal 200.000 Abonnenten.

Apple wird erst noch zeigen müssen, dass es mit seinem neuen Musik-Streaming-Dienst eine erfolgreiche Marke aufbauen und profitabel machen kann.

Google setzt mit Nest Labs-Übernahme auf das “Internet der Dinge”

Einer der kommenden Mega-Trends im Technologie-Sektor ist das sogenannte “Internet der Dinge”. Hierunter versteht man „intelligente Geräte“, in die kleine Computer eingebettet sind. Diese Geräte sollen miteinander vernetzt werden.

Ein Beispiel hierfür sind Thermostate, über die z.B. mittels Apps über Smartphones die Raumtemperatur abgelesen werden kann. Anschließend kann der Nutzer über die App die Raumtemperatur über Smartphone-Fernzugriff der Heizung selbst regulieren.

Um in diesem Bereich Fuß zu fassen hat Google im Januar letzten Jahres die Übernahme von Nest Labs für 3,2 Milliarden US-Dollar bekanntgegeben. Nest Labs wird weiterhin unter der eigenen Marke geführt werden.

19. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

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