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Diese Aktie profitiert von Putins Politik

In den letzten Wochen und Monaten nahmen die geopolitischen Unsicherheiten weiter zu. Längst fallen schon wieder die Worte eines neuen kalten Kriegs. Diesbezüglich soll die deutsche Bundeswehr auch wieder besser ausgestattet werden – einer der Profiteure könnte da die Rheinmetall AG sein.

Unternehmensportrait

Das Unternehmen ist in den Märkten für Automobilzulieferung und Wehrtechnik tätig. Dabei zählt die Defence Sparte des Konzerns zum führenden europäischen Systemhaus für Heerestechnik und gilt als zuverlässiger Partner der deutschen Streitkräfte.

Auch ausländische Auftraggeber klopfen regelmäßig bei Rheinmetall an. Die Automotive Sparte nimmt mit der KSPG AG eine weltweite Spitzenposition als Automobilzulieferer für Module und Systeme rund um den Motor ein.

Wehretats dürften aufgestockt werden

Nun gibt es Nachrichten, die aufhorchen lassen und über die sich Rheinmetall freuen dürfte: So wurde in der Vergangenheit immer wieder festgestellt, dass die Militärausgaben der Nato-Länder zu gering seien und jedes Land 2% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in den Wehretat stecken sollte.


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Durch die jüngsten Spannungen mit Russland rückt der niedrige Wehretat nun in den Fokus der Öffentlichkeit, der Druck auf die Politik nimmt zu. Binnen eines Jahrzehnts soll das anvisierte Ziel nun erreicht werden.

Derzeit gibt die Bundesrepublik 1,3% für den Verteidigungsetat aus. Spätestens in zwei Jahren soll der Verteidigungsetat dann deutlich erhöht worden.

Entschädigungszahlung durch den Bund?

Und es gibt noch eine andere Meldung, die für Aufmerksamkeit sorgt: Rheinmetall verlangt Medienberichten zufolge vom Bund 120 Mio. Euro Entschädigung für ein von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel verbotenes Rüstungsgeschäft mit Russland.

Rheinmetall hatte 2011 mit Russland die Lieferung und Errichtung eines Gefechtsübungszentrums vereinbart und von den deutschen Behörden genehmigt bekommen.

Nach der Annexion der Krim durch Russland wurde der Vertrag seitens des Bundeswirtschaftsministeriums annulliert und die Exporterlaubnis widerrufen – das Geschäft im Wert von insgesamt 135 Mio. Euro war hinfällig.

Da dürfte eine Entschädigung fällig werden, schließlich sind bei Rheinmetall bereits Kosten angefallen. Über die genaue Summe werden beide Seiten hart verhandeln.

Aktie günstig bewertet

Insgesamt scheint Rheinmetall für die Herausforderungen der Zukunft bestens aufgestellt. Insbesondere die zunehmenden Spannungen mit Russland spielen dem Konzern in die Karten. Dies dürfte in den kommenden Jahren vermehrt für neue Aufträge für die Rüstungssparte sorgen.

Das erkennen mehr und mehr die Anleger – befindet sich die Aktie doch seit Beginn des Jahres im Höhenflug. Der nächste Widerstand ist bei rund 55 Euro vorhanden – bis dahin dürfte sich der Aufwärtstrend des Wertes fortsetzen.

Mit einem zu erwartenden Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 13 ist die Aktie zudem weiterhin als recht günstig bewertet.

16. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.

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