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Diese Branchen profitieren von niedrigen Zinsen

Während die niedrigen Zinsen weiterhin einen großen Zulauf zu den Aktienmärkten auslösen, gibt es auch Nachrichten, die ein wenig beunruhigen:

Denn das niedrige Zinsniveau sorgt jetzt bei ersten Unternehmen für Probleme. Dabei sind es nicht nur die Versicherungskonzerne, auch andere US-Konzerne haben zu leiden.

Pensionskasse von AT&T leidet unter niedrigen Zinsen

Am Freitag veröffentlichte der US-Telekommunikationskonzern AT&T seine Zahlen. Dabei wurde deutlich, dass das Zinstief ein tiefes Loch in die Pensionskasse reißt. In diesem Bereich wurde im letzten Quartal ein Verlust von 7,9 Mrd. US-$ erzielt.

Zudem musste AT&T seine Annahmen über die Entwicklung der sogenannten „Diskont-Rate“ senken. Damit wird der Konzern mehr Geld in die Hand nehmen müssen, um seinen Verpflichtungen für ehemalige Angestellte und künftige Betriebsrentner nachzukommen.


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Doch nicht nur das – auch die steigende Lebenserwartung sorgt für steigende Kosten.

Auf der einen Seite ist dies lediglich eine Randnotiz, die Sie aber, lieber Leser, nicht außer Acht lassen sollten. Zahlreiche amerikanische Unternehmen unterhalten solche Pensionsfonds – ich rechne fest damit, dass dem Beispiel AT&T andere Unternehmen bald folgen werden und eine zunehmende Verunsicherung auftreten wird.

Wachstumswerte bleiben aussichtsreich

Aus diesem Grund sollten Sie einen Blick auf die Konzerne werfen, die von dem jetzigen Zinsniveau profitieren. Und dies sind vor allem die Wachstumswerte (überwiegend im Technologiebereich), für die die Geldbeschaffung auf absehbare Zeit weiterhin recht günstig bleibt und die für ihre Infrastruktur das billige Geld sinnvoll einsetzen.

Konsumgüteraktien profitieren von niedriger Sparquote

Auch Konsumgüteraktien sollten in Ihrem Depot Berücksichtigung finden: Selten lag die Sparquote in Deutschland so niedrig wie derzeit und hat längst die 10%-Marke unterschritten. Die Bevölkerung konsumiert wie selten zuvor.

Allerdings sollte bei diesem Investment berücksichtigt werden, dass die Konzerne ihren Hauptumsatz in Deutschland oder Europa haben sollten.

Diese profitieren zusätzlich vom Sinkflug des Euro. Unternehmen, die im russischen Markt stark vertreten sind, sollten hingegen gemieden werden. Hier könnten demnächst weitere Negativnachrichten bevor stehen.

Euro dürfte weiter sinken

Und auf eine weitere Entwicklung möchte ich Sie hinweisen – die Entwicklung am Devisenmarkt: Dass sich der Euroverfall weiter fortsetzen wird, darin sind sich alle Experten einig.

Doch was heißt das für die Aktien? Glaubt man an eine Studie der Commerzbank, so profitiert am stärksten der Chemiekonzern Lanxess von der jetzigen Performance: Dort könnte der Gewinn (Ebitda) um rund 12% zulegen, wenn der Dollar zum Euro um 5% zulegt. Ebenfalls klar profitieren würden demnach K+S und Bayer.

Es wird allerhöchste Zeit, liebe Leser, Ihr Depot auf die neuen Begebenheiten anzupassen.

19. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.

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