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Diese eine Meldung kann einen kompletten Sektor antreiben

Lange Zeit war der Uransektor in einer Art Schockstarre. Hauptauslöser dafür war sicherlich das Unglück von Fukushima. Bei der dortigen Atomkatastrophe im März 2011 und dem folgenden Erdbeben waren mehr als 160.000 Menschen aus der Region gezwungen, ihre Wohnungen zu verlassen.

In der Folge wurden alle 54 Reaktoren in Japan abgeschaltet. Doch jetzt deutet sich eine Wende in Japan an. Ganz aktuell hat die japanische Aufsichtsbehörde NRA eine neue Genehmigung für die beiden Rektoren des Atomkraftwerkes Sendai erteilt.

Die beiden Reaktoren erfüllen die neuen Sicherheitsauflagen der Aufsichtsbehörde. Nach der Erteilung der Genehmigung werden nur noch interne Tests durchgeführt. Kyushu Elektrik Power, der Betreiber der Anlage im Südwesten Japans, rechnet nun damit, dass der erste Reaktor hoffentlich Ende Juli wieder in ans Netz gehen kann. Beim zweiten Reaktor soll es bis Ende September wieder losgehen.

Die erste neue Genehmigung für ein Atomkraftwerk in Japan hat Signalwirkung

Zunächst hört sich dies nur nach einem kleinen singulären Ereignis an. Doch dahinter steckt viel mehr. Diese neuen Betriebsgenehmigungen für Atomkraftwerke in Japan wurden von Marktexperten schon seit längerem erwartet. Atomenergie gehört zum Energiemix in Japan fest mit dazu. Vor der Katastrophe in Fukushima lag der Anteil der Atomenergie in Japan bei immerhin bei knapp 30 %.


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Seit der Katastrophe muss diese Lücke durch andere Energieträger gefüllt werden. Das gelingt mehr schlecht als recht. Zwar ist der Widerstand gegen die Atomenergie in Japan innerhalb der vergangenen Jahre deutlich größer geworden. Doch grundsätzlich stand diese Form der Energieerzeugung nicht zur Debatte im Land.

Wenn nun einige japanische Reaktoren wieder ans Netz gehen, wird das auch Auswirkungen auf den Uranmarkt haben. Erst muss ich zeigen, wie viele Reaktoren wieder ans Netz gehen werden. Einige ältere Reaktoren sind von den Betreibern schon Stil gelegt worden.

Für Uranproduzenten ist das auf jeden Fall eine positive Nachricht. Durch die Rückkehr der japanischen Reaktoren wird eine stärkere Nachfrage am Markt etabliert. Zuletzt standen jedoch die großen Produzenten wie beispielsweise Cameco aus Kanada an der Börse wieder massiv unter Druck.

Obwohl die Klimakatastrophe schon vier Jahre hinter uns liegt, haben sich zahlreiche Aktien nicht von diesem Schock erholt. Auch Cameco notiert immer noch rund 50 % unterhalb des Kurses vor der Fukushima Katastrophe. Und das zuletzt mit sinkender Tendenz. Vielleicht ist genau diese Meldung aus Japan der notwendige Katalysator für die Aktien aus diesem Sektor.

27. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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