Diese Falschmünzer und Schuldenkönige wollen an Ihr Geld!
Die Not ist ein schlechter Ratgeber, heißt es im Volksmund.
Davon haben wohl auch die zahlreichen ausländischen Politiker und Banker gehört, die sich dieser Tage bei Angela Merkel und Wolfgang Schäuble die Klinke in die Hand geben.
Offiziell wollen sie der Bundeskanzlerin und dem Bundesfinanzminister lediglich Tipps und Ratschläge für den Umgang mit der Euro-Krise geben. Inoffiziell setzen sie die deutsche Regierung jedoch unter gewaltigen Druck. Sie verlangen einen immer größeren Einsatz: noch mehr Finanzhilfen und eine noch höhere Risikohaftung. Kurz: Sie buhlen um Ihre Steuergelder!
Diese Falschmünzer und Schuldenkönige wollen an Ihr Geld
Wir Deutschen sind reich, sehr reich sogar. Unser Gesamtvermögen entspricht den Schulden aller 17 EU-Staaten! Klar, dass dies Begehrlichkeiten weckt.
Jetzt wird unsere Regierung sogar noch von ausländischen Falschmünzern und Schuldenkönigen bevormundet und bedrängt: Wir sollen immer noch mehr Steuergeld in den unersättlichen EU-Sumpf werfen. Sogar die Amerikaner mischen sich schon ein.
Barack Obama, US-Präsident:
- Er fordert ein neues EU-Konjunkturprogramm, das auch die amerikanische Wirtschaft antreiben soll. Bezahlen soll das der deutsche Steuerzahler.
Timothy Geithner, US-Finanzminister:
- Deutsche Sparguthaben sollen in eine europäische Bankenunion eingebracht werden. Somit sollen Sie als Sparer auch für Bankencrashs in den EU-Krisenländern haften.
- Deutschland soll endlich Eurobonds emittieren.
Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank:
- Er verfolgt weiterhin die »Politik des Gelddruckens«: Aufkauf weiterer Staatsanleihen der EU-Krisenstaaten, um Renditen auf spanische und italienische Titel zu drücken.
- Die Gefahr einer Inflation, die Ihre Ersparnisse auffrisst, wird immer größer.
Tony Blair, ehemaliger britischer Premierminister:
- Er drängt darauf, dass Deutschland endlich der »Vergemeinschaftung« und »Mithaftung« des gesamten EU-Schuldenbergs von 8,8 Billionen Euro zustimmt.
Francois Hollande, Staatspräsident Frankreich:
- Er will den europäischen Fiskalpakt neu verhandeln. Dieser bedeutet allerdings ein Angriff auf die deutsche Wirtschaftsstabilität.
- Im Präsidentschaftswahlkampf gegen seinen Amtsvorgänger Nicolas Sarkozy suchte er die Nähe zur deutschen SPD, um so die ESM-Ratifizierung zu beeinflussen.
- Auch er fordert Eurobonds.
Mario Monti, Premierminister Italien:
- Auch er will Euro-Bonds, weil sich Italien in Zukunft wohl immer schwerer finanzieren kann.
- Zudem fordert er einen euroweiten Einlagensicherungsfonds für Spargelder.
Christine Lagarde, Chefin des Internationalen Währungsfonds:
- Deutschland soll mehr aus den EU-Krisenstaaten importieren.
- Deutschland soll freiwillig die deutschen Handelsbilanzüberschüsse abbauen und somit seiner eigenen Wirtschaft schaden.
Jean-Claude Juncker, Euro-Gruppen-Chef und luxemburgischer Premierminister:
- Er wirft der deutschen Bundesregierung »Egoismus« vor: sie führe ihre Innenpolitik zu Lasten der übrigen Euroländer.
Mariano Rajoy, Premierminister Spanien:
- Er fordert für neue Schulden eine »totale« Haftung in Form von Euro-Bonds, sprich »Haupthaftung« Deutschlands.
José Manuel Barroso, EU-Kommissions-Chef:
- Er will ebenfalls Eurobonds und eine gemeinsame Banken-Haftung für Sparguthaben.
Sie als Steuerzahler sollen noch mehr zur Kasse gebeten werden
Fällt Ihnen was auf? – Richtig: Unter den Falschmünzern sind hauptsächlich politisch Verantwortliche von den Pleitestaaten Spanien und Italien. Aber auch die Franzosen, die langsam in eine ähnliche Lage kommen, fordern immer mehr Geld, Haftungen und Garantien von Ihnen. Die USA, die schon lange de facto bankrott sind, mischen natürlich auch noch mit und wollen gute Ratschläge geben.
Hauptsächlich geht es um zwei Haupt-Forderungen:
- Rettung des Euros, koste es, was es wolle.
Sie als deutscher Steuerzahler sollen dafür immer mehr zur Kasse gebeten werden.



