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Dieser Autozulieferer ist bereit für den Börsen-Aufstieg

Ein erneuter Kurseinbruch an den deutschen Börsenplätzen hat heute vielen Anlegern die Stimmung verdorben. Der deutsche Leitindex Dax verlor zeitweise über 2 Prozent an Wert. Ähnlich sah es bei den Indizes für mittlere (MDax) und kleinere (SDax) Unternehmen aus.

Da fundamentale Meldungen rar gesät waren, wurden erneut schwache Vorgaben aus Übersee und der weiter fallende Ölpreis als Gründe für den Stimmungsdämpfer angeführt.

Von den wenigen Meldungen von Unternehmensseite war die Schaeffler-Nachricht die spannendste: Der Auto- und Industriezulieferer platzierte 94,4 Mio. Vorzugsaktien zum Preis von je 13,10 Euro bei institutionellen Investoren – der Erlös durch den Verkauf der eigenen Aktien beträgt satte 1,24 Mrd. Euro.


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Schuldenberg wird abgetragen

Das Geld dient in erster Linie dem Schuldenabbau. Schaeffler hatte sich bei der Übernahme von Continental zu Beginn der Finanzkrise 2008 verspekuliert. Die Franken hatten plötzlich rund 12 Mrd. Euro Schulden angehäuft. Zuletzt gelang es ihnen aber, diesen Schuldenberg sukzessive auf 4,9 Mrd. Euro zu verringern.

Die heutige Meldung kam bei den Aktionären dennoch nicht gut an. Schließlich waren die Schaeffler-Papiere institutionellen Investoren für 13,10 bis 13,50 Euro angeboten worden. Der Zuschlag bei 13,10 Euro bedeutet nun einen großen Kursabschlag im Vergleich zum gestrigen Schlusskurs von 13,91 Euro.

Doch auch wenn die Schaeffler-Aktie heute mit einem Minus von zeitweise über 7 Prozent ordentlich unter die Räder kam, sehe ich hier durchaus noch Kursphantasie. Schließlich befinden sich durch den Verkauf nun alle stimmrechtslosen Vorzugsaktien im Streubesitz. Sie umfassen 24,9 Prozent des Grundkapitals. Die anderen 75,1 Prozent des Grundkapitals stellen die Stammaktien der Schaeffler AG dar, die allesamt von der Schaeffler Holding gehalten werden.

Aufstieg in die 2. Börsenliga

Der Aktienverkauf und die damit einhergehende breitere Streuung der Aktien schaffen langfristig den Anlegern Vorteile. So stehen die Chancen gut, dass die Schaeffler-Vorzugsaktien nun bereits zur nächsten Index-Überprüfung im Juni einen Platz im MDax erhalten.

Laut jüngsten Berechnungen von Index-Experten sollte Schaeffler in der nächsten für etwaige Index-Änderungen relevanten Liste der Deutschen Börse von Platz 49 in den Bereich von Rang 21 hochrücken.

Wer für Schaeffler den MDax verlassen muss, ist hingegen nicht sicher. Unter Umständen verlässt Wincor Nixdorf aufgrund der laufenden Übernahme durch den US-Wettbewerber Diebold den Index im Juni.

Sie sehen: An der Börse bleibt es spannend – auch unabhängig von Vorgaben aus Übersee.

5. April 2016

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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