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Dieser MDAX-Wert erwartet starke Zahlen zum 2. Halbjahr

Leicht schwächelnd retten sich die Aktienmärkte heute ins Wochenende. Alle wichtigen Indizes lagen im Minus.

Auch der MDAX, in dem die mittelgroßen Unternehmen gelistet sind, gab zeitweise um über 1% nach. Auf dem Kurszettel stand dabei Salzgitter einsam ganz oben.

Die Aktie des zweitgrößten deutschen Stahlherstellers legte um über 5% zu. Besonders 2 Nachrichten gaben ihr deutlichen Auftrieb:

  • Zum einen gab das Investmenthaus Merrill Lynch eine Kaufempfehlung ab.
  • Zum anderen – und diese Nachricht ist für Sie als Anleger noch entscheidender – will die Europäische Union ab Samstag auf 2 weitere Stahlsorten Strafzölle erheben.

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Das Preisdumping durch Billig-Stahl aus China soll noch stärker eingedämmt werden.

Und die Aufschläge sind kräftig – die Zölle für die beiden Stahlprodukte steigen von 13,2 auf 22,6% bzw. von 65,1 auf 73,7%.

Schutz vor Billig-Importen

Bereits in den vergangenen Monaten hatte die EU-Kommission gegen eine Reihe von chinesischen Stahlprodukten höhere Einfuhr-Gebühren verhängt, um die heimische Industrie vor Billig-Importen zu schützen.

Dennoch hatte sich die europäische Stahlindustrie noch stärkere Sanktionen gewünscht.

Die heutige Nachricht ist v. a. für Sie als langfristiger Anleger interessant. Zwar werden in den kommenden Wochen die Stahlpreise wieder steigen.

Doch die Preiserhöhungen fließen erst mit leichter Verzögerung in die Ergebnisse der Stahlhersteller, da diese einen Großteil ihrer Produktion auf Basis längerfristiger Verträge verkaufen.

Vor dem Hintergrund langfristig steigender Preise aufgrund der erhobenen EU-Strafzölle zu Beginn des Jahres hatte Salzgitter bereits im August bei der Vorstellung der Quartalszahlen ein besseres zweites Halbjahr 2016 angekündigt:

„Wir können mit Zuversicht nach vorne blicken“, sagte Vorstands-Chef Heinz Jörg Fuhrmann damals.

Angehobene Gewinn-Prognose

Die Zahlen des 1. Halbjahres waren aber noch schwach: Der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum um rund 12% auf 4 Mrd. €. Der Vorsteuer-Gewinn sank sogar um 80% auf 16,1 Mio. €.

Unter dem Strich verdiente Salzgitter 9,3 Mio. € – im Vorjahr waren es in den ersten 6 Monaten noch 41,3 Mio. €. Dennoch bestätigte das Management im August seine im Frühsommer angehobene Gewinn-Prognose.

Demnach erwartet es für dieses Jahr einen Vorsteuer-Gewinn von 30 – 60 Mio. €. Im Gesamtjahr 2015 lag dieser gerade einmal bei 13 Mio. €.

Die heutige Nachricht ist ein sehr gutes Zeichen dafür, dass dieses Gewinnziel nun auch tatsächlich erreicht wird.

7. Oktober 2016

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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