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Dieser MDAX-Wert profitiert vom Machtkampf

Die neue Börsenwoche startet verhalten. Die wichtigsten Börsen-Indizes notieren aktuell überwiegend im Minus.

Derzeit mangelt es ein wenig an positiven Meldungen – doch auch auf der Negativseite tut sich wenig, so dass Sie zumindest bis Wochenmitte mit einer eher ruhigeren Börse rechnen können.

Alles andere als ruhig ging es am vergangenen Freitag auf der Hauptversammlung von Stada zu.

Der einflussreiche Großaktionär Active Ownership Capital (AOC) – mit über 5% am Pharma-Konzern beteiligt – betrieb erfolgreich die Abwahl des langjährigen Aufsichtsrats-Vorsitzenden Martin Abend.

Den Vorsitz übernahm aber kein Vertrauter des AOC, sondern Abends bisheriger Vize Carl Ferdinand Oetker. Oetker selbst überstand einen AOC-Abwahl-Antrag erfolgreich.


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Ohnehin schaffte es die Luxemburger Investment-Gesellschaft mit dem Ex-Novartis-Manager Eric Cornut lediglich einen eigenen Kandidaten in das Kontroll-Gremium wählen zu lassen.

Unter dem Strich bleibt aber: 5 von 6 Arbeitgeber-Vertreter im Aufsichtsrat wurden ausgetauscht – und Abend wurde abberufen. Damit hat AOC seine Hauptziele erreicht.

Viele offene Fragen

Nun wird es spannend, ob und wie es zu dem von AOC angestrebten Neustart des Unternehmens kommt. Zunächst muss der Vorstand um den Vorsitzenden Matthias Wiedenfels und Finanzchef Helmut Kraft vervollständigt werden:

Vakant sind beim MDAX-Konzern nämlich die Positionen Marketing/Vertrieb sowie Technologie/Entwicklung.

Zudem muss Stada rasch eine neue Vergütungs-Struktur für seine Spitzenmanager vorbereiten – ein Vorschlag zur Neuregelung war von den Aktionären am Freitagabend mit überaus deutlicher Mehrheit abgelehnt worden.

Und schließlich bleibt die Frage, in welche Richtung AOC Stada treiben will. Selbst betonen die Luxemburger, Stada als Anker-Investor einfach profitabler machen zu wollen.

Insider vermuten jedoch, dass AOC den Pharma-KKonzern für eine Zerschlagung oder eine Übernahme fit machen will.

Allzeithoch rückt näher

Für die Stada-Aktien selbst sind diese Vermutungen Gold wert.

Übernahme-Phantasien sorgen jedenfalls i. d. R. für steigende Kurse. Die Tatsache, dass sich alle Stada-Anteile im Streubesitz befinden, stützt diese Gedankenspiele zusätzlich.

Und so ist derzeit auch das Allzeithoch aus dem Jahr 2007 von 51,43 € nicht mehr weit entfernt. Aktuell notiert das Papier bei rund 48,15 €. Weitere Kurs-PPhantasien lässt schließlich auch das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 17 zu.

29. August 2016

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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