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Dividenden-Mythen aufgedeckt

Wenn Sie sich wie ich täglich mit Dividenden-Aktien beschäftigen, werden Sie schnell zu einem Ansprechpartner für Freunde und Bekannte. Jeder möchte heute sichere Renditen erzielen, die über den üblichen Bankzinsen liegen.

Dabei kommt das Gespräch immer wieder auf typische Begriffe, die Journalisten in Anlegerzeitschriften im Zusammenhang mit Dividenden-Aktien immer wieder nennen.

Einer dieser Begriffe ist die Dividendenrendite, der andere ist die Ausschüttungsquote.

Die Wahrheit ist nicht so einfach

Lassen Sie mich beide Begriffe kurz skizzieren: Die Dividendenrendite errechnet sich aus dem prozentualen Anteil der Dividende gemessen am aktuellen Kurs.

Steht die Aktie von Unternehmen A bei 10 € und schüttet das Unternehmen je Aktie eine Dividende von 1 € aus, dann beträgt die Dividenden-Rendite 10%.


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So weit, so einfach. Die Ausschüttungsquote bezeichnet den Anteil des Unternehmensgewinns, der in Form einer Dividende an Aktionäre verteilt wird.

Macht ein Unternehmen 100 Mio. € Gewinn und schüttet davon 30 Mio. € an Aktionäre aus, liegt die Ausschüttungsquote bei 30%.

Auf den ersten Blick lassen sich beide Begriffe ganz einfach zur Analyse von Dividenden-Aktien nutzen – je höher Dividendenrendite und Ausschüttungsquote, desto besser.

So oder ähnlich argumentieren häufig auch die Journalisten in Anlegermagazinen. Die Wahrheit ist aber nicht so einfach. Lassen Sie mich das erklären.

Dividendenrendite und Ausschüttungsquote gehören zusammen

Dividendenrendite und Ausschüttungsquote sind zwei Seiten ein und derselben Medaille. Eine hohe Dividendenrendite sagt noch nichts darüber aus, wie lukrativ ein Unternehmen wirklich ist.

Klar, je höher die Dividendenrendite, desto besser für Anleger, doch ist diese Ansicht sehr kurzfristig. Je nachdem, wie groß der Anteil der Dividende am Unternehmensgewinn ist, können Aktiengesellschaften die Dividendenrendite steuern.

Wer viel ausschüttet, glänzt auch mit einer hohen Dividendenrendite. Manchmal ist es aber gar nicht so sinnvoll, viel auszuschütten.

Unternehmen müssen immer auch an die Zukunft denken. Investitionen sind da unabdingbar. Auch können Rücklagen sinnvoll sein.

Unternehmen, die durch eine hohe Ausschüttungsquote zwar die Aktionäre kurzfristig glücklich machen, dafür aber dann in Krisenzeiten Probleme bekommen, sind keine gute Geldanlage.

Aus diesem Grund sollten Anleger nicht immer nur auf die Dividendenrendite schauen. Viel wichtiger ist die Kehrseite der Medaille: Eine hohe Dividendenrendite gepaart mit einer möglichst geringen Ausschüttungsquote ist da schon aufschlussreicher.

So stellen Sie sicher, dass Sie auch langfristig Spaß an Ihren Dividenden-Papieren haben – schließlich ist es die nachhaltige Rendite, die uns Dividenden-Anleger interessiert!

6. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.