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Dividendenstarker Markenartikler

Leifheit steht für hochwertige innovative Produkte mit hohem Gebrauchsnutzen und wegweisendem Design.

Leifheit und Soehnle gehören zu den besten und stärksten Marken Deutschlands und wurden schon mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem begehrten Siegel „Superbrand 2014/15“.

Von der hohen Qualität der Leifheit- Produkte ist auch die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, überzeugt. Bei einem Besuch des Unternehmens hat es ihr besonders der Fenstersauger angetan, den sie sogar zu Hause schon getestet hat.

Das Motto lautet „Marke und Marge“

Trotz der schleppenden Konjunktur in vielen Ländern Europas hat Leifheit ausgezeichnete Zahlen für die ersten 9 Monate präsentiert. Die Richtung stimmt: Entsprechend seinem Motto „Marke und Marge“ wächst Leifheit im Markengeschäft und verbessert gleichzeitig die Rentabilität im gesamten Konzern.

Der Umsatz stagniert …

Der Umsatz lag mit 161,7 Mio. € auf Vorjahresniveau. Einem Zuwachs von 2,5% auf 133,7 Mio. € im Markengeschäft stand ein Rückgang von 12,4% auf 28 Mio. € im Volumengeschäft gegenüber.

Letzteres hat aber nicht sonderlich überrascht. Entscheidend ist, dass sich die operative Rendite im Volumengeschäft von 6,3 auf 8,6% erhöht hat. Regional gab es ebenfalls Unterschiede. In Deutschland ist Leifheit um 2,1% auf 71,8 Mio. € und in Osteuropa um 3,1% auf 12,9 Mio. € gewachsen.


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Krisenbedingte Umsatzeinbrüche in Russland und der Ukraine wurden durch starke Geschäfte in Polen und der Tschechischen Republik mehr als ausgeglichen. Dort erwiesen sich vor allem die Wäschespinnen und Fenstersauger als Verkaufsschlager.

Im restlichen Europa und den anderen Regionen der Welt ging der Umsatz insgesamt um 3,4% auf 77 Mio. € zurück. Bei der Umsatzentwicklung ist zudem der Wegfall eines wichtigen Kunden aus dem Baumarkt-Bereich zu berücksichtigen. Es handelt sich vermutlich um Praktiker.

… aber die Rentabilität steigt

Die Ergebnisentwicklung belegt den Erfolg der verschiedenen Optimierungsmaßnahmen, die im Rahmen des Strategie-Programms „Leifheit GO!“ vor zwei Jahren eingeleitet wurden. Operatives Ergebnis (EBIT) und Nettogewinn haben sich jeweils auf 16,2 bzw. 10,6 Mio. € mehr als verdoppelt.

Geholfen hat aber auch ein starkes Fremdwährungsergebnis von 4,4 Mio. €, das im Wesentlichen von der Aufwertung des US-Dollar positiv beeinflusst wurde. Auf bereinigter Basis kam es zu einem operativen Ergebnisanstieg von immer noch 55% auf 11,8 Mio. €. Entsprechend hat sich die EBIT-Marge von 4,7% auf 7,3% verbessert.

Ergebnisprognose angehoben

Im Gesamtjahr erwartet Leifheit nach wie vor einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Aufgrund der positiven Währungseffekte geht das Management jetzt aber von einer EBIT-Steigerung von 14,9 Mio. € auf 18 bis 19 Mio. € aus. Unterm Strich käme dann ein Nettogewinn von 12,4 bis 13,1 Mio. € heraus.

Bis 2016 will der Konzern den Umsatz auf 250 Mio. € und die EBIT-Marge auf 8% steigern. Einen wesentlichen Wachstumstreiber sehen wir im margenstarken Online-Geschäft, das im laufenden Jahr rum und 20% wachsen wird und bereits 10% zum Gesamtumsatz beiträgt – Tendenz steigend.

Um sein Produktangebot zu vergrößern, denkt Leifheit auch an Zukäufe. Geld ist genug vorhanden. In der Kasse liegen 60 Mio. €. Die Bilanz ist sowieso vorbildlich. Leifheit hat keine Bankschulden und die Eigenkapitalquote liegt bei 45%.

Steigen die Großaktionäre aus?

Die Großaktionäre Schuler-Voith (Home Beteiligungen GmbH) und Knapp-Voith (MKV Verwaltungs GmbH) hatten schon vor längerer Zeit angekündigt, ihre Aktienpakete außerbörslich veräußern zu wollen.

Grund für diese Entscheidung ist einzig die persönliche Vermögensplanung der Familien. Ein Verkauf wäre deshalb interessant, weil ein Käufer, der das gesamte Aktienpaket erwirbt, den restlichen Aktionären ein Übernahmeangebot unterbreiten muss.

Großzügige Dividendenpolitik

Wann und zu welchem Preis es zu einem Beteiligungsverkauf kommt, ist noch nicht klar. Wir konzentrieren uns deshalb zunächst einmal auf die Dividende. Und die kann sich sehen lassen. In den vergangenen 20 Jahren wurden die Aktionäre fast immer am Gewinn beteiligt.

2009 und 2010 wurde zusätzlich zur normalen Dividende ein Bonus ausgeschüttet. Lediglich in den Verlustjahren 2004 und 2007 gingen die Aktionäre leer aus. Für das laufende Jahr erwarten wir eine Anhebung auf 1,85 € pro Aktie. Auf dem aktuellen Kursniveau entspricht dies einer Rendite von 4%. Es könnte aber durchaus mehr werden.

Die Schätzungen bewegen sich zwischen 1,75 und 2,00 €. Denn es ist denkbar, dass Leifheit seine Aktionäre an dem hohen Fremdwährungsergebnis teilhaben lässt. Schon in den vergangenen Jahren hat der Konzern bei besonderen Anlässen, wie Spartenverkäufe, eine Sonderdividende ausgeschüttet.

2. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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