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Dividendenstrategie schlägt den DAX in 18 von 24 Jahren

Aktien mit hoher Dividendenrendite stellen bereits seit Jahrzehnten ihre Überlegenheit gegenüber der breiten Masse der Aktien unter Beweis.

Zahlreiche Studien belegen eine Überrendite von Dividendenstrategien gegenüber DAX und Dow Jones.

Dividendenstrategie schlägt den DAX 

In den letzten 24 Jahren hat die O’Higgins-Dividendenstrategie nur 6-mal schlechter abgeschnitten als der DAX. Damit schlägt die Dividendenstrategie den DAX in 75% aller Fälle. Im Schnitt gewann ein Depot nach O’Higgins 17,55% jährlich hinzu, über 7 Prozentpunkte mehr als der DAX.

Erfolgsnachweis nur in den USA und Deutschland

Der Erfolg der Dividendenstrategien wurde bisher nur bei Standardindizes in Deutschland (DAX) und den USA (Dow Jones) nachgewiesen. Aus diesem Grund empfiehlt sich deren Anwendung nur mit Aktien aus diesen Indizes.

Die erfolgreichsten Dividenden-Auswahlmethoden

Es existieren eine ganze Reihe verschiedener mechanischer Dividendenstrategien. Im Folgenden erläutert Ihnen der „Geldanlage-Berater“ die erfolgreichsten Strategien. Die Auswahlmethoden unterscheiden sich in puncto Renditechancen und Risiko. Faustregel:


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Je weniger Einzelwerte eine Strategie vorsieht, desto höher sind die Renditechance und das Risiko.

O’Higgins-Methode (Low-5)

Der Vermögensverwalter Michael O’Higgins hat diese Strategie erstmals in seinem Buch „Beating the Dow“ im Jahr 1991 veröffentlicht. Seine Auswahlmethode basiert auf einer Strategie, die der bekannte Investor Benjamin Graham bereits 1949 vorschlug.

Graham hatte früh erkannt, dass Emotionen wie Angst oder Gier zu schwächeren Anlageergebnissen führen. Deshalb riet er Anlegern zu einer mechanischen Strategie, die darin besteht, die 6 bis 10 Aktien aus dem Dow Jones mit dem niedrigsten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) zu kaufen.

In den 1980er-Jahren schlug John Slatter einen ähnlichen Ansatz vor. Anstatt des KGV benutzte er die Dividendenrendite als Auswahlkriterium.

Sein Vorschlag bestand darin, die 10 Aktien mit der höchsten Dividendenrendite zu kaufen. Da bei dieser Strategie die aktuell unpopulärsten Werte im Depot landen, wird sie auch als „Dogs of the Dow“

(Hunde des Dow Jones) bezeichnet.

Kombination der Kriterien Dividendenrendite und Höhe des Aktienkurses garantiert Ihren Anlageerfolg

Michael O’Higgins analysierte die Auswahlmethoden Grahams und Slatters eingehend und entwickelte diese weiter. Nach ausführlichen statistischen Untersuchungen fügte er dem Kriterium Dividendenrendite ein weiteres hinzu: die Höhe des Aktienkurses.

O’Higgins wies nach, dass sich die Ergebnisse der „Dogs of the Dow“-Strategie verbessern lassen, wenn nicht alle 10 Aktien mit der höchsten Dividendenrendite gekauft werden, sondern nur die 5 dieser 10 mit dem niedrigsten Aktienkurs.

Diese Empfehlung beruhte auf seiner Feststellung, dass Aktien mit niedrigerem Kurs stärker schwanken und daher bei steigenden Börsen noch mehr zulegen können als andere Aktien.

Die O’Higgins-Strategie wird auch als „Low-5“ oder „Small Dogs of the Dow“ (Kleine Hunde des Dow Jones) bezeichnet. O’Higgins führte zum Beweis seiner Strategie Rückrechnungen („Backtesting“) durch.

Ergebnis: Seine Strategie war dem Dow Jones in der Vergangenheit

deutlich überlegen. Auch im Vergleich zu den Auswahlmethoden von Graham und Slatter wies die O’Higgins-Strategie die besseren Ergebnisse auf.

16. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.