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Doha-Fiasko schwächt den Nahen Osten? Dieses Unternehmen baut seinen Umsatz trotzdem weiter aus

Die gescheiterten Gespräche zwischen Russland und führenden Mitgliedsstaaten der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) zur Deckelung der Rohöl-Fördermenge haben heute die Ölpreise wieder auf Talfahrt geschickt.

Zunächst fielen sie mit einem Minus von über 5 Prozent so stark wie seit Anfang Februar nicht mehr. Anschließend stiegen sie zwar leicht an, um danach aber wieder nachzugeben.

So setzt das Doha-Fiasko – erst für Juni ist ein neues Gespräch geplant – gerade die Staaten im Nahen Osten weiter unter Druck. Angesichts der nicht gestoppten Ölschwemme werden die Ölpreise auch in den kommenden Wochen auf dem niedrigen Niveau verharren. Dies sorgte bereits in den vergangenen Monaten dafür, dass die Investitionsbereitschaft im Nahen Osten spürbar zurückging.


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Rekordzahlen in 2015

Davon berichtete jüngst auch Rosenbauer – dennoch konnte der weltweit führende Hersteller von Feuerwehrtechnik im vergangenen Jahr seine Marktposition weiter ausbauen: Sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn erzielten die Österreicher neue Rekordwerte.

Rosenbauer konnte seinen Umsatz um 6 Prozent auf 865,4 Mio. Euro steigern – die gute Wirtschaftslage in Nordamerika und der starke US-Dollar sind die Hauptgründe für das Wachstum. Auch im Mittleren und Nahen Osten konnte Rosenbauer trotz der verhaltenen Investitionsbereitschaft in diesen Ländern den Umsatz ausbauen.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich um 5 Prozent auf 50,6 Mio. Euro. Diese Steigerung ist umso höher zu bewerten, da Rosenbauer 2015 immense Aufwendungen für den Auftritt auf der weltgrößten Branchenmesse hatte.

2016 sollen Umsatz und Gewinn weiter steigen

Auch unterjährige Auslastungsschwankungen in einigen Bereichen der Fertigung, Lieferverschiebungen zu Jahresende sowie Vorlaufkosten für die Erschließung neuer Märkte drückten das Ergebnis. Hier stimmt mich zuversichtlich, dass Rosenbauer bereits im vergangenen Jahr Maßnahmen ergriff, um die laufenden Aktivitäten zur Marktentwicklung sowie zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion rascher voranzutreiben.

Für 2016 rechnet das Rosenbauer-Management mit einem weiter steigenden Umsatz und Gewinn. Tatsächlich sorgen die vollen Auftragsbücher – auch ein Resultat aus dem Auftritt auf der Weltleitmesse – und die ohnehin stabile Entwicklung der Gesamtnachfrage in der Feuerwehrbranche sowie die verfügbaren Produktionskapazitäten für beste Wachstumsvoraussetzungen.

Die Rosenbauer-Aktie verlor seit ihrem Höchststand bei 85 Euro vor genau einem Jahr deutlich an Wert und notiert aktuell bei 60 Euro. Das niedrige Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13 und die sehr gute Gesamtsituation des Unternehmens senden jedoch positive Signale. Zumal auch die deutlich erhöhte Dividende von 1,50 Euro je Aktie (Vorjahr: 1,20 Euro) weitere Anleger anlocken wird.

18. April 2016

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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