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Dow-Theorie: Ein neuer Bullenmarkt ist geboren!

Was für eine denkwürdige Börsenwoche liegt hinter uns:

Am vergangenen Dienstag wurde ein neuer US-Präsident gewählt, den die Finanzmärkte doch eigentlich unter gar keinen Umständen haben wollten.

Und nur 2 Handelstage später schließt der Dow Jones nicht nur +2,7% höher, sondern auch auf einer neuen historischen Bestmarke!

Tatsächlich blieb sogar der für diesen Fall von den meisten Marktteilnehmern zumindest erwartete „massive kurzzeitige Rücksetzer“ aus:

Die Wall Street marschierte postwendend los, als wäre Donald Trump von vornherein die bessere Wahl gewesen.

Verkehrte Welt?

Nun, als Leser von Chartanalyse-Trends dürften Sie vermutlich weit weniger überrascht gewesen sein.

Es sei denn, Sie hätten meinen zuvor mehrfach dargelegten Prognosen nicht vertrauen mögen, beispielsweise der vom 20. Oktober:

„Wir stehen mithin NICHT vor einem Crash, sondern vielmehr kurz vor einer denkwürdigen, weil für viele überraschenden, Aufwärts-Bewegung an den Aktienmärkten!“

Doch ist diese Reaktion des Dow Jones auch „haltbar“? Schließlich ist von den bedeutenden US-Indizes nur der S&P SmallCap 600 (Index für die kleinen Aktiengesellschaften) dem Beispiel des Leitindex gefolgt.

In einer solch ungewöhnlichen Ausgangslage greift der Charttechniker auf eine in der heutigen Zeit schon beinahe vergessene Analyse-Möglichkeit zurück: die Dow-Theorie.

Kleiner Ausflug in die Geschichte

Worum geht es dabei? Gönnen wir uns zum besseren Verständnis eine kleine geschichtliche Auffrischung:

Die Dow-Theorie gilt als „Großvater aller markttechnischen Theorien“. Sie geht zurück auf Charles H. Dow, dem Gründer des Dow-Jones Finanz-Nachrichtendienstes.


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Charles H. Dow fasste im Januar 1897 ausgesuchte, repräsentative US-Aktien in den beiden Indizes Dow Jones Industrial Average und Dow Jones Transportation Average zusammen.

Im Dow Jones Industrial Average brachte Dow ursprünglich nur 12 Aktien von führenden Unternehmen der US-Industrie unter.

Im Jahr 1916 wurde der Index auf 20 Titel aufgestockt. Seit 1928 umfasst er die bis heute unveränderten 30 Werte.

Der Transport-Index bestand anfangs nur aus 11 Werten: 9 Eisenbahn-Gesellschaften und 2 Industrie-Unternehmen. Heute sind es 20 der größten US-Transport-Konzerne.

Die Dow-Theorie wird entdeckt

Beide Indizes wurden im Laufe der Jahrzehnte zigmal umbesetzt. Eines hat sich indes nicht geändert:

Den Indizes liegt das „Prinzip der Bestätigung“ zugrunde, das sich aufgrund Charles H. Dows systematischer Untersuchungen als „Dow-Theorie“ etabliert hat:

Bei einem Trend-Wechsel sollen sich beide Indizes gegenseitig bestätigen.

Charles H. Dow hatte bei seinen unermüdlichen Untersuchungen ein Phänomen erkannt:

Einzelne Aktien entwickelten sich zwar unterschiedlich – der Aktienmarkt in seiner Gesamtheit bewegte sich indes stets in einem Trend.

Aus dieser Erkenntnis wurde die Theorie geboren, dass sich Transport- und Industrie-Aktien gegenseitig bedingen:

Die von der Industrie produzierten Güter und Waren müssen zum Handel und Verbraucher transportiert werden. Das Transportwesen ist mithin davon anhängig, wie gut oder schlecht es der Industrie ergeht.

Die Dow-Theorie in der Gegenwart

Schauen wir nun einmal, wie es um die Dow-Theorie in der Praxis und der Gegenwart bestellt ist.

Der nachfolgende Chartvergleich zeigt den Dow Jones Industrial Average und den Dow Jones Transportation Index:

dow-theorie_14-11-2016

Dow Theorie: Neuer Bullenmarkt – Beide US-Indizes bestätigen sich.

2 wichtige Punkte vorweg:

  1. Die Dow-Theorie basiert auf den täglichen Schlusskursen der beiden Dow Jones-Indizes: Die täglichen Kursschwankungen sind bedeutungslos. Dem wurde durch den Linienchart Rechnung getragen.
  2. Der Umsatz folgt dem Trend. In einem steigenden Primärtrend, also in einem Bullenmarkt, sollten auch die Umsätze tendenziell zunehmen. In einem Bärenmarkt (fallender Primärtrend) ist es natürlich umgekehrt, aber uns interessiert heute nur der Aufwärtstrend.

Im Chart zeigen die grünen Umsatzbalken Tages-Gewinne an, die roten stehen für Tages-Verluste.

Fazit & Empfehlung

Im Chart sehen Sie die Dow-Theorie bis dato vollauf bestätigt:

Bis auf kleinere Eskapaden des Dow Jones Industrial Average (blaue Auf- und Abwärts-Pfeile) bewegten sich beide Indizes seit März / April dieses Jahres zwar im Gleichschritt, aber SEITWÄRTS.

In der vergangenen Handelswoche brachen beide Indizes aus ihren Trends nach oben aus (grüne Pfeile).

Die dabei generierten Umsätze lagen nicht nur signifikant über dem Durchschnitt der letzten 50 Tage, sondern waren die höchsten seit Februar (gestrichelte Horizontale).

(Den hohen Umsatzbalken vom März und Juni lagen jeweils große Verfalls-Termine bei Optionen & Futures zugrunde. Diese sind daher nicht vergleichbar.)

Die Dow-Theorie bestätigt also bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt meine Prognose, dass uns eine denkwürdige Jahresend-Rallye ins Haus steht!

Die anderen US-Indizes wie S&P 500, Nasdaq 100, Nasdaq Composite oder NYSE Composite werden dem Beispiel von Dow Jones Industrial Average und Dow Jones Transportation Average schon bald folgen!

Sie sollten also nicht mehr allzu lange mit Investments in US-Aktien zögern!

14. November 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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