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Drama in den US: Offizielle Inflationsrate treibt Anleger bald in Gold

Drama: Dollar-Crash 2011 möglich – Gold kommt

Die Inflationsrate in den USA ist jetzt auch offiziell weiter gestiegen. Der Chef der US-Zentralbank FED, Ben Bernanke, wird bald reagieren müssen – oder einen Dollar-Crash 2011 in Kauf nehmen. Gold kommt vor diesem Hintergrund zu seinem Recht als Ersatzwährung. Dollar-Anleger werden in Gold flüchten – 2011 geht diese Flucht weiter.

Inzwischen beträgt die offizielle Inflationsrate immer schon 3,2%. Bis dahin waren es im ersten Quartal dieses Jahres 2,6%. Ein Anstieg um 0,6%-Punkte ist schnell und nicht mehr zu leugnen. Die US-Bürokratie versucht es trotzdem mit dem Hinweis auf die so genannte „Kerninflationsrate“.

Diese Rate klammert die Preise für Energie und Nahrung aus. Grund dafür: diese Preise schwanken zu stark. Damit fallen aber ausgerechnet die entscheidenden Preistreiber für private Haushalte und im Fall der Energie für Unternehmen und deren Produktion aus der Bewertung raus. Ein durchschaubarer Trick.


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Kerninflationsrate: der kleine Trick

Die Kerninflationsrate ist nur von 1,2% auf 1,3% gestiegen – davon hat in den USA allerdings niemand etwas. Die Ausgaben für Energie und Nahrung nehmen inzwischen einen beträchtlichen Anteil auch bei den privaten Haushalten ein.

Angeblich zeigt uns die niedrige Kerninflationsrate noch an, dass die Unternehmen hohe Energiepreise nicht weiterreichen können – und der Preisdruck daher nicht „so stark“ ist. Diese Einschätzung beruht auf einem Denkfehler – wenn es sich nicht um einen bewussten Trick handelt.

Die Produktionskosten fließen nicht unmittelbar in die Preise am Güter- und Warenmarkt ein. Eine 1:1-Produktion findet in den meisten Fällen nicht statt. Wenn Sie ein Auto bestellen, kann das in bestimmten Phasen zu Monaten des Wartens führen. Bei Möbeln ist es ähnlich: die höheren Preise kommen dann erst später an, gemessen werden die realen Ausgaben der Haushalte.

Trotz Trick: Verdopplung

Aber selbst wenn Sie die niedrige Kerninflationsrate als Gradmesser akzeptieren – die Tendenz in den USA ist eindeutig. Allein in den vergangenen 8 Monaten hat sich die Kerninflationsrate damit glatt verdoppelt. Eine Geschwindigkeit, die atemberaubend ist – wohlgemerkt bei den offiziellen Daten.

Dagegen wird die Notenbank nur mit einem einzigen Schritt vorgehen können: Zinserhöhungen. Diese jedoch finden kaum statt – nach den aktuellen Verlautbarungen. Zusammen mit der Geldflut durch die immer neuen Anleihenemissionen und -aufkäufe droht so einfach ein Dollar-Crash.

GeVestor.de empfiehlt: Niemand spricht über eine Crash-Gefahr, weil der Dollar bis dato noch jede Krise scheinbar überstanden hat. Die Kaufkraft ist im Verlauf der Jahrzehnte jedoch bereits dramatisch gesunken – auf einen Bruchteil dessen, was 1970 noch gekauft werden konnte.

Schützen Sie sich als Anleger vor dem Drama in den USA: Gold ist und bleibt angesichts der Euroschwäche eine sinnvolle Alternative. Dies können Sie auch in Form eines Fonds umsetzen, etwa dem „World Mining Fonds“ – bei uns in verschiedenen Redaktionen empfohlen.

18. Mai 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

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