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Dramatische Währungsverluste: Warnung vor Lira rechtzeitig

Wir haben vor kurzem erst erneut vor Währungskonten gewarnt.

Sie erhalten nominell ein wenig mehr Zinsen als auf Tagesgeldkonten, nehmen aber höchste Risiken in Kauf.

Der Mechanismus: Sie tauschen Euro in die ausländische Währung, kassieren die etwas höheren Zinsen und müssen dann wieder umtauschen. Im Fall der türkischen Lira bringt das jetzt schon massive Verluste.

Gerade vor dieser Währung und den möglichen Verlusten haben wir auch vor längerer Zeit gewarnt. Die Regierung befeuert das Risiko zudem mit einer rätselhaften Zinspolitik.

Die Folge: Das Vertrauen sinkt und sinkt. Wir stellen Ihnen die Fakten kurz dar und empfehlen Ihnen weiterhin, Ihr Geld für Zinsinvestments anders zu investieren.


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Verluste durch Zinspolitik

Die Notenbank in der Türkei überraschte die Finanzmärkte jetzt mit einer Kehrtwende, die Sie auf diese Weise in aller Regel nie sehen. Ein Erlebnis, das traurig für Investoren ist, die auf die Lira gesetzt haben.

Das Schauspiel begann damit, dass der Vorsitzende der Notenbank praktisch ungefragt und ohne Not ankündigte, bis zum Jahresende die Zinsen nicht mehr senken oder anheben zu wollen.

Volkswirte haben der Türkei allerdings empfohlen, angesichts eines stabilen Wachstums und einer damit einhergehenden Inflationserwartung die Zinsen anzuheben.

Der Notenbankchef also verkündet: nichts da. Die Zinsen bleiben unverändert. Wenige Tage später wendet sich das Blatt.

Doch statt die Zinsen anzuheben, senkt die Notenbank die Zinsen sogar noch: 0,5%-Punkte. Für Lira-Investoren eine Katastrophe. Damit wird die Lira noch billiger und verliert weiter.

Talfahrt setzt sich fort

Die türkische Lira hatte gegenüber dem Euro sowie dem US-Dollar bereits deutlich mehr als 10% verloren, allein seit Jahresanfang.

Das ist an sich bereits ein Kunststück, da das Vertrauen in die Eurozone und die USA so gering ist, dass Brasilien, Russland und China Kapitalzuflüsse und damit eine stabilere Währung erleben.

Die türkische Lira aber verliert – und wir die Talfahrt jetzt fortsetzen oder sogar beschleunigen. Rechnen Sie mit Verlusten, die Sie auf Währungskonten niemals durch Zinsen wieder einfangen können!

  • Währungskonten bringen aktuell maximal 3% bis 4%. Dies gleicht in Deutschland gerade einmal die Inflation aus.
  • Die einzig nennenswerten Zinsen aber gibt es auf Konten, die in der türkischen Lira laufen. Dies ist eine zweistellige Renditefalle.
  • Wenn Sie ein Währungskonto auf den Schweizer Franken anlegen, erhalten Sie Zinsen von maximal 1% – viel zu wenig.

GeVestor meint:

Das türkische Beispiel zeigt erneut, warum wir vor den Währungskonten warnen und wie hoch die Verlust-Gefahr ist.

Die Zinspolitik produziert schlimme Folgen für die Währung: Das Vertrauen sinkt und sinkt. Wer ein solches Konto hat, nimmt am besten Verluste in Kauf und tauscht trotzdem bereits um.

Für andere Investoren gilt: Dann sind Tagesgeldkonten in Deutschland bei aller Kritik noch deutlich besser.

2. September 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

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