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Drillisch glänzt: Starke Geschäftszahlen wegen Übernahmen

Der Mobilfunkanbieter Drillisch hat im Geschäftsjahr 2015 ordentlich zugelegt. Dank der Übernahme von Yourfone und des Händlers The Phone House konnte die Zahl der Kunden auf 2,59 Mio. (+660.000) ausgebaut werden.

Das sorgte dann auch für einen kräftigen Service-Umsatzsprung um 149 Mio. Euro auf 434 Mio. Euro. Operativ verbesserte sich das Ergebnis um 24% auf 105,6 Mio. Euro – mehr als Analysten erwartet hatten.

Drillisch lässt die Investoren wie gewohnt am Unternehmenserfolg teilhaben. Je Anteilsschein sollen 1,75 Euro ausgeschüttet werden. Damit gehört das Unternehmen zu den attraktivsten Dividendenzahlern im TecDAX (Rendite 4,5%).


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Drillisch: Viel Potenzial – aber nicht rosarotes Bild

Drillisch gilt als heimlicher Gewinner des Zusammenschlusses von E-Plus und Telefonica Deutschland. Denn für die Deal-Genehmigung mussten Teile des Vertriebs abgegeben werden und das Mobilfunknetz Drillisch zugänglich gemacht werden.

Bis zu 20% der Kapazität darf Drillisch nutzen – mit der Option auf weitere 10%. Das Unternehmen profitiert darüber hinaus von künftigen technologischen Verbesserungen des Telefonica-Netzes.

Der Netz-unabhängige Mobilfunk-Discounter ist für verschiedene Investoren und Analysten eine dynamische Wachstumsstory, jüngste Berichte über yourfone und die Zahlen des vierten Quartals zeigen jedoch, dass das Gesamtbild nicht rosarot ist. Zudem ist die Aktie nicht gerade günstig.

Choulidis tritt ab: Aktie im Minus

Obwohl das Geschäftsjahr 2015 sehr ordentlich verlief und Drillisch auch eine großzügige Dividende in Aussicht stellte, geht es mit dem Papier heute kräftig nach unten. Zu Handelsbeginn kostet der Anteilsschein weniger als 37 Euro – ein Minus von 8,5%.

Sauer stößt den Investoren auf, dass Vorstandssprecher Paschalis Choulidis überraschend „aus privaten Gründen“ sein Amt zum 30. Juni niederlegt. Der Chef ist eng mit der Erfolgsstory von Drillisch verbunden. Investoren sind ihm für die 200% Kursgewinn seit dem Frühjahr 2013 dankbar.

Drillisch und Tele Columbus mittelfristig unter dem United Internet-Dach?

Während die starke Geschäftsentwicklung von Drillisch besonders auf Übernahmen zurückzuführen ist, ist das Unternehmen auch selbst denkbarer Übernahme-Kandidat. Ein Blick auf die Aktionärsstruktur zeigt, dass United Internet (Ralf Dommermuth) mit 20% größter Einzelaktionär ist.

Dommermuths „Internet-Fabrik“ könnte mittelfristig die Produktionshalle vergrößern wollen. Vor wenigen Wochen stieg United Internet auch bei Tele Columbus mit 20% ein. Tele Columbus wiederum kooperiert mit Drillisch. Eine Dreier-Allianz unter dem Dach von United Internet wäre mit Sicherheit wirtschaftlich zu begründen.

24. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

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