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Drillisch liefert starke Zahlen: Was Analysten jetzt sagen

Für den Mobilfunkanbieter Drillisch war 2014 ein goldenes Jahr. Er geht als großer Profiteur aus dem Zusammenschluss von E-Plus und o2 hervor, denn dieser war nur unter der Auflage genehmigt worden, dass ein Teil der Filialen sowie der Netzkapazitäten an einen Mitbewerber abgetreten wird. Dieser Mitbewerber heißt Drillisch und hat nun seine vorläufige Jahresbilanz für 2014 vorgelegt.

Die Zahlen können sich sehen lassen. Das Ebitda stieg im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent auf gut 85 Millionen Euro. Auch der Gewinn konnte um fast 20 Prozent gesteigert werden auf 142,6 Millionen Euro.

Wachsender Kundenstamm

Dass es so gut lief, dafür war vor allem ein wachsender Kundenbestand verantwortlich. Dieser konnte um 13 Prozent gesteigert werden von 1,7 Millionen im Jahr 2013 auf mehr als 1,9 Millionen im vergangenen Jahr.

Und Drillisch geht davon aus, dass sich der Wachstumskurs weiter fortsetzen wird. Immerhin sollen in der zweiten Jahreshälfte die Shops in den Innenstädten eröffnet werden, die Marke wird dadurch auf einen Schlag noch bekannter als bisher.


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In diesem Zuge sollen auch die Marketingmaßnahmen deutlich erhöht werden. Trotz der dadurch steigenden Werbekosten sollen auch für das Jahr 2015 steigende Umsätze und Gewinne erzielt werden, so die Unternehmensprognose.

Dividende wird erhöht – und soll stabil bleiben

Als besonderes Sahnehäubchen für die Anleger wurde zudem die Dividende angehoben auf 1,70 Euro je Aktie – eine Erhöhung von 6,25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die optimistischen Zukunftsaussichten werden zudem untermauert mit dem Versprechen, die Dividende auch für 2015 und 2016 auf mindestens diesem Niveau zu halten.

Dass die Aktie in Folge dieser Meldung trotzdem nachgab, lag vor allem an ihrer bisherigen Performance der vergangenen Wochen. Bereits seit 2013 befindet sich das Papier im steilen Anstieg, doch allein seit Jahresbeginn hat es noch einmal kräftig zugelegt um mehr als 20 Prozent von rund 30 auf zeitweise über 38 Euro. Eine kleine Korrektur war damit überfällig, zuletzt notierte der Kurs bei etwa 36 Euro.

2015-03-04 Drillisch

Analysten bewerten die Aussichten unterdessen überwiegend positiv. Die meisten empfehlen die im TecDax gelistete Aktie schon seit längerem zum Kauf und bestätigten dies nun noch einmal, das Kursziel wird mit durchschnittlich knapp 38 Euro bewertet. Auf diesem Niveau befindet es sich allerdings bereits jetzt.

Einen Ausreißer nach oben bildet die Studie von Macquarie Research, die die Drillisch-Aktie nach einer Einschätzung von Mitte Februar bei 50 Euro sieht. Zurückhaltendere Analysen gehen von 40 Euro aus.

Skeptiker sehen Aktie überbewertet

Es gibt allerdings auch mahnende Stimmen. Zwei Studien rechnen mit einer deutlicheren Kurskorrektur bis auf 30 oder gar 26 Euro. Dies wird unter anderem damit begründet, dass die Dividendenanhebung nicht von entsprechendem Cash-Flow unterfüttert ist.

Angesichts des aktuell bereits recht hohen Kursniveaus empfiehlt es sich für noch nicht investierte Anleger also womöglich, einen Rücksetzer abzuwarten, um dann günstig einzusteigen.

Das Jahr 2015 dürfte in jedem Fall spannend werden, insbesondere wenn der bisherige Online-Anbieter in der zweiten Jahreshälfte versuchen wird, mit den Filialeröffnungen die Innenstädte zu erobern und damit den Kundenstamm noch deutlich auszuweiten.

Gelingt dies, könnte sich Drillisch in den kommenden Jahren zu einem größeren Player am deutschen Mobilfunkmarkt entwickeln.

6. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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