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Drogerieartikel laufen immer

Drogeriemärkte sind aus Städten und Gemeinden kaum mehr wegzudenken. Waren die großen Ketten früher meist nur in der Stadt präsent, gesellen sich dm und Rossmann inzwischen auch aufs flache Land und eröffnen Filialen neben Discountern.

Der Erfolg dieser Drogeriemärkte zeigt ein Grundbedürfnis der Kunden: Drogerieartikel sollen preiswert und in großer Auswahl verfügbar sein. Dass noch vor 20 Jahren ein Teil dieser klassischen Drogerieartikel in Apotheken verkauft wurden, wundert aus heutiger Sicht sehr.

Das US-amerikanische Pendant zu dm und Rossmann ist Walgreen. Walgreen Co. wurde 1901 von Charles Walgreen gegründet und ist zur größten Drogeriekette der USA aufgestiegen.


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Der Konzern betreibt über 7.771 Drogerien in 50 Bundesstaaten, District of Columbia, Guam und Puerto Rico. Mit der Übernahme von Alliance Boots hat Walgreen sich auch in Europa ein Standbein aufgebaut. Damit ist Walgreen der einzige Apothekenkonzern, der weltweit tätig ist.

Sonderbelastungen setzen Walgreen zu

Walgreen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Umsatz um 5,8% auf 76,4 Mrd $ gesteigert. Die Probleme des Zusammenschlusses mit dem britischen Pharmahändler Alliance Boots wurden beseitigt.

Walgreen übernahm zuletzt 45% des ehemaligen Konkurrenten. Jetzt sollen die restlichen 55% übernommen werden. Erste Sonderbelastungen fielen schon an, daher sank der Gewinn um 21,1% auf 1,9 Mrd $.

Walgreen verzichtet auf Steuerersparnisse

Entgegen der bisherigen Pläne soll der Firmensitz von Walgreen aber nicht in die Schweiz verlagert werden. Rein rechtlich wäre es möglich, da der Hauptsitz von Alliance Boots in Bern war.

Mit der Verlegung hätte Walgreen deutliche Steuerersparnisse erzielen können. Doch die patriotischen Aktionäre und die Regierung haben sich eingeschaltet und die Geschäftsführung ordentlich unter Druck gesetzt. Eine Abkehr aus den USA hätte unkalkulierbare Folgen nach sich ziehen können.

Daher hat Walgreen beschlossen, seine Verwaltungstätigkeiten weiter aus dem US-Bundesstaat Illinois zu leiten. Die gesamte Eingliederung soll bis Ende Februar abgeschlossen sein.

Risiken bleiben hoch

Für die Übernahme muss Walgreen weitere 5,3 Mrd $ auf den Tisch legen. Für die ersten 45% wurden bereits 6,7 Mrd $ bezahlt. Bis Alliance Boots vollständig in die operative Geschäftsentwicklung integriert ist, können 1 bis 2 Jahre vergehen.

Bei unseren Schätzungen für das kommende Geschäftsjahr ist die Eingliederung aber bereits berücksichtigt. Aufgrund der hohen Risiken und ungewissen Sonderkosten erwarten wir auf Sicht von 6 bis 12 Monaten nur eine durchschnittliche Kursentwicklung. Die gute Marktstellung von Walgreen vermag es nicht, diese Einschätzung ins Positive zu wenden.

7. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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