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Dysprosium – Unbekannt aber sehr lukrativ

Liebe Leser,

Seltene Erden sind ohne Frage eines der heißen Rohstoff-Themen des Jahres. Ich habe diesen Trend zusammen mit meinem Kollegen Christoph Brüning in dem Buch „Seltene Erden – Der wichtigste Rohstoff des 21. Jahrhunderts“ schon aufgegriffen. Mehr zu dem Buch erfahren Sie hier. Doch seit der Recherche zu dem Buch im Herbst 2010 ist eine Menge passiert.

Doch spannend ist das Thema auch jetzt noch, denn eine zentrales Erkenntnis des Buches lautet: Die Seltenen Erden stehen vor einem lang anhaltenden Aufwärtstrend. Aus diesem Grund werde ich auch an dieser Stelle in der nächsten Zeit regelmäßig auf diesen Sektor eingehen.

In der aktuellen Ausgabe soll es um die jüngsten Preissteigerungen bei Dysprosium gehen. Dieses Element hat einen hellen Silberglanz und überzeugt vor allem mit sehr hohen magnetischen Kräften selbst bei niedrigen Temperaturen.

Daher findet diese spezielle Seltene Erde auch Verwendung in Magneten bei Elektromotoren, da sie den Korrosionswiderstand der Magnete verbessern. Für ein Hybridfahrzeug werden ungefähr 100 Gramm Dysprosium benötigt. Das hört sich nicht viel an, aber der Markt ist eng und schon jetzt hart umkämpft.

Daher hat es in diesem Jahr einen erneuten Preisschub bei Dysprosium gegeben. Laut der Marktexperten von metal-pages.com ist der aktuelle Preis auf bis zu 1.490 Dollar pro Kg gestiegen – das entspricht einer Vervierfachung seit Anfang des Jahres.


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Auch in dem Buch haben wir Dysprosium als eines der drei wichtigsten Elemente identifiziert. Im Gegensatz zu vielen anderen Materialien gibt es für Dysprosium auch noch keinen Ersatz. Wenn also keine sichere Versorgung gewährleistet ist, können die Hochleistungsmagnete auch nicht produziert werden.

Die neuen Rekordpreise sind dabei ganz klar ein Ergebnis von verschiedenen strategischen Veränderungen in China, denn dieses Land sorgt aktuell für annähernd 100% des Weltmarkangebots. Dazu zählen auf jeden Fall striktere Umweltauflagen, die drastische Reduzierung der Exportquoten und auch die von der Regierung vorangetriebene Konsolidierung von bestehenden Produktionsanlagen.

Zwar hat es auch bei den anderen Seltenen Erden in diesem Jahr deutliche Preissteigerungen gegeben, aber mit der aktuellen Preisexplosion steht Dysprosium doch ziemlich alleine. Seit Anfang Januar hat der Rohstoff in der Spitze um 423% zugelegt. Dahinter folgt Terbium mit einem Anstieg von 391%.

Damit wird es nun besonders spannend für Seltene Erden Unternehmen die zwei Kriterien erfüllen:

1. Das Vorkommen befindet sich außerhalb Chinas.

Das können noch viele Firmen, die auch börsennotiert sind, vorweisen.

2. Das Vorkommen weist einen hohen Anteil an Dysprosium auf

Hier ist die Auswahl schon sehr viel kleiner. Avalon Rare Metals hat beim Nechalacho Projekt einen sehr hohen Dysprosium-Anteil. Und auch Ucore Rare Metals kann in dieser Hinsicht punkten.

Wieso diese Firmen besonders gute Chancen in dem heiß umkämpften Sektor haben, erfahren Sie in meinem Buch „Seltene Erden – Der wichtigste Rohstoff des 21. Jahrhunderts“.  Erfolgreiche Investments

wünscht Ihnen

Heiko Böhmer

Redakteur „Rohstoff-Giganten“

16. Juni 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.