E-Commerce und das Internet – Neue Blase oder Markt der Zukunft?
Etliche Unternehmen haben hierdurch komplett neue Geschäftszweige entdeckt und mithilfe innovativer Ideen eine Vielzahl neuartiger Geschäftsmodell erfolgreich umgesetzt.
Ein Tag ohne Internet? Für viele Deutsche kaum mehr vorstellbar!
Auch in Deutschland nimmt das Internet im Alltag eine immer größere Rolle ein und ist bereits seit vielen Jahren weit mehr als nur ein Informations- und Kommunikationsmedium.
Der stetig wachsende E-Commerce-Markt bietet Konsumenten hierbei vielfältige Möglichkeiten bei der Bestellung von konventionellen Waren und Dienstleistungen.
Die weiterhin zunehmende Akzeptanz dieses Marktes wurde auch im vergangenen Jahr 2011 einmal mehr eindrucksvoll bestätigt.
Trotz Eurokrise weiterhin positives Konsumklima in Deutschland
Bedingt durch die gute konjunkturelle Entwicklung und die positive Situation am Arbeitsmarkt in Deutschland konnte das Konsumklima im vergangenen Jahr durchaus überzeugen.
So lag der von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ermittelte Konsumklima-indikator im Jahr 2011 bei durchschnittlich 5,6 Punkten und zeichnete damit ein recht erfreuliches Bild.
Nach 5,7 Punkten im Juni 2012 prognostiziert die GfK derzeit für den Juli mit 5,8 Punkten trotz Eurokrise eine weitere Aufhellung der Konsumstimmung in Deutschland.
E-Commerce schlägt den Einzelhandel mit zweistelligen Wachstumsraten um Längen
Folglich legten laut Handelsverband Deutschland (HDE) auch die Einzelhandelsumsätze in 2011 um 2,6 % zu.
Für 2012 rechnet der Verband indes mit einem erneuten, wenn auch leicht schwächeren, Wachstum von 1,5 %.
Ganz anders ist die Situation im E-Commerce-Markt.
Bereits im vergangenen Jahr 2011 konnten die Umsätze im deutschen Online-Handel um 10,1 % gegenüber dem Vorjahr zulegen und damit deutlich stärker wachsen als der gesamte Einzelhandel.
Dieser bereits sehr gute Wert soll 2012 zudem nochmals übertroffen werden.
Der HDE geht bei einem Zuwachs von 13,0 % von einem Gesamtumsatz im deutschen E-Commerce-Markt auf rund 29,5 Mrd. Euro aus.
41 Millionen Deutsche haben bereits online eingekauft – Tendenz steigend
Damit würde der Umsatzanteil des E-Commerce am deutschen Einzelhandel in 2012 bereits 7,0 % betragen.
Zum Vergleich: Vor 10 Jahren lag dieser Anteil gerade einmal bei 2,0 %. Ein in meinen Augen überaus rasanter Anstieg.
Ein wesentlicher Wachstumstreiber ist hierbei ohne Frage der Bereich Mobile Commerce, also das Bestellen und Einkaufen über Smartphones und andere mobile Endgeräte.
So hat mittlerweile bereits jeder Dritte Smartphone-Besitzer in Deutschland über sein Gerät etwas bestellt.
Dabei werden Sie selbst von dieser Entwicklung vermutlich nicht sehr überrascht sein.
Viele von Ihnen haben mit Sicherheit ebenso wie ich im vergangenen Jahr Waren im Internet bestellt und gehören damit zu einer Gruppe von 41 Millionen Deutschen, welche im Jahr 2011 online eingekauft haben.
Langfristig bieten sich Anlegern im E-Commerce-Markt attraktive Möglichkeiten
Die trotzdem noch geringe Penetrationsrate und der andauernde Erfolg beim Absatz von Smartphones lassen hierbei den Schluss zu, dass sich die Internetnutzung und das Online-Shopping in den kommenden Jahren weiterhin in Richtung mobiler Endgeräte verlagern werden.
Das endgültige Potential im E-Commerce-Markt lässt sich deshalb momentan zwar nur erahnen, die derzeitigen Zahlen jedoch sprechen meines Erachtens eine klare Sprache.
Den Anlegern, die bei den Gewinner-Unternehmen in diesem Markt früh einstiegen, bieten sich in meinen Augen deshalb bei sorgfältiger Selektion auf lange Sicht überaus attraktive Möglichkeiten.
Eines dieser Gewinner-Unternehmen werde ich Ihnen in einer der kommenden Ausgaben an dieser Stelle gerne vorstellen.



