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Edelmetalle: Das erwartet uns 2015

An dieser Stelle habe ich in den vergangenen Wochen und Monaten die Lage bei den Edelmetallen immer wieder intensiv analysiert.

Gold und Silber nehmen nun einmal eine zentrale Rolle für die Rohstoffmärkte ein. Wie Sie zudem wissen, bin ich auch immer bei den Minenaktien auf der Suche nach attraktiven Werten.

Doch für dieses Segment war 2014 ein weiteres verlorenes Jahr. Das zeigt Ihnen schon der kurze Blick auf den HUI-Index. Dies ist einer der wichtigsten Minenindizes der Welt. Darin sind 16 Firmen vornehmlich aus Nordamerika zusammengefasst.


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  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
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Auf Jahressicht hat dieser Branchenindex 20% an Wert verloren. Dabei hat der Goldpreis eben im Jahr 2014 nur 1,55% an Wert verloren. Daran sehen Sie einmal mehr: Minenaktien wirken oft wie ein Hebel auf den Goldpreis. Das hat sich eben 2014 wieder als Hebel nach unten gezeigt.

2014 hat sich der Wertverfall bei den Minenaktien fortgesetzt

Klar ist aber auch: Viele Minenfirmen sind aktuell auf Kursniveaus angelangt, die sie zum Teil zuletzt vor fast 15 Jahren erreicht hatten.

Stellen Sie sich vor: Barrick Gold als weltgrößter Goldproduzent mit einer zuletzt erzielten Goldmenge von weit mehr als 6 Mio. Unzen im Jahr ist aktuell an der Börse 10 Mrd. Euro wert. Das entspricht dem aktuellen Marktwert von Infineon. Doch der Chiphersteller aus München ist der viertkleinste DAX-Wert aktuell.

Keine Frage: Die Minenbranche steht schon seit Jahren unter Druck. Das gilt sogar in noch stärkerem Maße für das Segment der Silberproduzenten. Ein aufstrebender Wert wie First Majestic Silver mit derzeit fünf Minen in Mexiko hat 2014 ein Horrorjahr an der Börse erlebt: Der Kurs hat sich in etwa halbiert.

Das ist auch deutlich mehr als der Silberpreis 2014 eingebüßt hat. Dieser Preis sackte um 20% auf knapp unter 16 Dollar pro Unze ab. Dieses Preisniveau stellt viele Produzenten vor große Herausforderungen, da die Produktionskosten deutlich darüber liegen.

Für 2015 erwarte ich daher vor allem im Silberbereich eine sehr spannende Zeit, denn die im vergangenen Jahr angestoßenen Programme zur Kostensenkung müssen sich jetzt positiv auswirken auf die Ertragskraft. Beim Gold hat es 2014 deutlich weniger Schwankungen beim Preis gegeben.

Hier können die Minenbetreiber schon bei leicht steigenden Preisen wieder auf eine höhere Ertragskraft hoffen. Da jetzt das traditionell starke erste Quartal im Minensektor beginnt, stehen uns auf jeden Fall ereignisreiche Wochen und Monate bevor.

5. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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