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Edelmetalle: Das müssen Sie über die aktuelle Schwäche wissen

Nun sind fünf Monate des aktuellen Jahres schon vergangen. Zeit für eine erste Bestandsaufnahme bei den Edelmetallen. Diese Anlageklasse steht hier im Newsletter traditionell im Fokus. Eins vorweg: Bislang verlief das Jahr für die Metalle im Ganzen sehr enttäuschend.

So lag beispielsweise beim Gold der Durchschnittspreis im ersten Quartal nur noch bei 1.218 Dollar pro Unze. Im aktuell laufenden zweiten Quartal ist der Durchschnittspreis sogar auf unter 1.200 Dollar abgesackt. Damit setzt sich die schwache Tendenz aus dem vergangenen Jahr weiter fort.

Ähnlich sieht es auch beim Silber aus. Hier lag der Durchschnittspreis im ersten Quartal bei 16,70 Dollar pro Unze. Nur für Sie zur Einordnung: Im ersten Quartal 2014 lag der Vergleichswert noch bei 20,48 Dollar. Damit hat der Silberpreis erneut fast 20% an Wert verloren. Im ersten Quartal 2013 kostete die Silberunze sogar noch 30 Dollar. In Summe ist somit der Preis in nur zwei Jahren um fast 45% eingebrochen.


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Doch schon auf einem Niveau von rund 20 Dollar pro Unze haben viele Produzenten durchaus Schwierigkeiten, profitabel das Metall zu fördern. Genauso sieht es beim Gold aus: 1.200 Dollar betragen bei vielen Produzenten schon die gesamten Produktionskosten. Da bleibt keine Marge mehr übrig.

Niedrige Preise setzen Produzenten weiter unter Druck

Etliche Minenfirmen haben in den vergangenen Monaten auf die deutlichen Preisrückgänge reagiert. Massive Kostensenkungsmaßnahmen bei verschiedenen Minen haben sicherlich auch ihren Erfolg gezeigt. Produzenten senkten so die Kosten. Wie man es aus anderen Branchen auch kennt: Das Potenzial von Kosteneinsparungen ist jedoch begrenzt.

Wenn der Preis für Gold und Silber auf der anderen Seite nicht steigt, stehen die Minenbetreiber vor massiven Ertragsproblemen. Doch gibt es Anzeichen dafür, dass der Preis in naher Zukunft wieder deutlich zulegen wird?

Gegen die Meinung vieler Experten auseinander. Eine Richtung vertritt die Meinung, dass sich schon lange noch niedrig bleiben wird, wie es Aktienmarkt weiter aufwärtsgeht. Die dortige Liquidität macht Gold als Anlageklasse unattraktiv. Da die Zinswende eben noch auf sich warten lässt, fehlt der Katalysator für die Edelmetalle.

1. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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